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Oft gestellte Fragen (FAQs)

Fragen, die uns in unserer Praxis oder auf diesen Seiten immer wieder gestellt wurden, sind hier vorab beantwortet.
   Weitere Fragen und Antworten finden Sie natürlich auch in unserem Gesundheits- und Ernährungsforum.

Wenn Sie nicht möchten, dass die Antworten veröffentlicht werden, dann mailen Sie Ihre Fragen an Henning Müller Burzler direkt: hmb@müller-burzler.de

Entstehung und Verhinderung von Leberflecken/Muttermalen
Kann man angekeimtes Getreide kaufen?
Akne durch Umweltgifte?
Ernährung nach der "normalen" Trennkost

Entstehung und Verhinderung von Leberflecken/Muttermalen

F:
Sehr geehrter Herr Müller-Burzler!
Ich habe vor einigen Monaten Ihr Buch "Gesund und Allergiefrei" gelesen und bin seitdem begeisterter Anhänger und Anwender einiger Ihrer beschriebenen Praktiken, wie z.B. vom TMS in der Potenz D33 sowie der Aufbau- und Entgiftungstherapie mit Sonnenblumensamen kombiniert mit einer Obstsorte.
   Ich möchte Ihnen zu diesem sehr gelungenen Werk gratulieren, da gleich mehrere Ernährungslehren wie z.B. Ayurveda, Hildegard von Bingen, Rudolf Steiner eingehend beleuchtet und die Vor- bzw. Nachteile auch ausführlich beschrieben werden.
Im Besonderen finde ich das Kapitel über Darmpilze gut, da ich selbst aber auch meine Tochter ab dem 3. Lebensmonat davon betroffen waren. Ausgelöst durch eine 5-fach-Impfung wurde bei ihr Neurodermitis diagnostiziert und man versuchte uns weiszumachen, daß man nichts dagegen unternehmen könne. Zum Glück stellte sich aber bereits 2 Monate später bei der Untersuchung durch eine Heilpraktikerin und Rutengeherin heraus, daß es sich um Darmpilze handelte. Nach ungefähr 3-monatiger Diät der Mutter (basische Lebensmittel, jeglicher Verzicht auf Zucker) - das Kind wurde noch ausschließlich gestillt - und Umstellung der Betten im Schlafzimmer bzw. äußerlicher Behandlung der Ekzeme mit dem Saft der Aloe-vera-Pflanze war das Kind vollständig wiederhergestellt. Ab diesem Zeitpunkt wird bei uns nur noch Agavendicksaft und Honig als Süßmittel verwendet.
   Ich ersuche sie, mir Informationen über die Entstehung und Vermeidung von Muttermalen zukommen zu lassen, da ich und teilweise auch andere Familienmitglieder relativ stark davon betroffen sind. In Ihrem Buch konnte ich nirgends etwas Genaueres darüber erfahren, jedoch vermute ich, daß entweder Pilze oder auch ein Leberstau eventuell Auslöser sein könnten. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir ein paar Zeilen darüber mailen können, oder mir eine gute Literaturquelle nennen, in welcher dieses Thema beschrieben ist.
Vielen Dank im voraus
Markus C.

A:
Sehr geehrter Herr C.,
ich freue mich, dass Ihnen mein Buch "Gesund und Allergiefrei" gefällt, und dass Sie bereits einiges davon umsetzen. Bezüglich Ihrer Frage zu den Leberflecken finden sie auf Seite 351 einen Bezug. Denn auch beim Leberstau können vermehrt Leberflecken auftreten. Die Ursache dafür sind Lipofuszin- und Lipopigmentablagerungen in der Haut. Bei diesen Substanzen handelt es sich um Endprodukte des Fettstoffwechsels. Der Name "Leberflecken" ist deshalb passend, da diese Substanzen vor allem bei einer chronischen Leberschwäche oder -erkrankung und somit auch beim Leberstau schlechter abgebaut werden und sich dann im Körper, zum Beispiel in der Haut, im Gehirn, im Nervensystem und in der Netzhaut, ablagern. Natürlich spielen hierbei wie bei den meisten Krankheiten und Stoffwechselstörungen auch die Erbanlagen eine Rolle, jedoch lässt sich die Neubildung von Leberflecken am besten mit einer gesunden Ernährung in den Griff bekommen, die Vitamin-E-reich ist und in der möglichst kein Alkohol zu Genusszwecken getrunken wird. Man fand nämlich heraus, dass vor allem das Vitamin E am Abbau von Lipofuszin beteiligt ist, so dass ein chronischer Vitamin-E-Mangel die Leberfleckenbildung fördert.
   Um die Bildung von Leberflecken zu verringern, kann man die Nahrung durchaus mit natürlichem Vitamin E (z. B. aus Sojaöl) ergänzen - für Erwachsene ca. 100 bis 200 I.E. pro Tag. Aus diesem Grund sollte ein lang anhaltender Leberstau möglichst nicht vorkommen. Das wiederum bedeutet, dass jede Aufbau- und Entgiftungstherapie sowie eine Ernährungsverbesserung vorsichtig und nicht zu schnell praktiziert bzw. vollzogen werden sollte. Natürliche Vitamin-E-Präparate bekommen Sie mittlerweile fast "überall", also nicht nur in der Apotheke. Auf meiner Homepage finden Sie in der Adressenliste zum "Handbuch für Allergiker" ebenfalls einige Firmen, die natürliches Vitamin E anbieten.
   Ich hoffe, ich habe Ihre Frage ausführlich genug beantwortet.
Recht herzliche Grüße H. Müller-Burzler

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Kann man angekeimtes Getreide kaufen?

F:
Sehr geehrter Herr Müller-Burzler,
ich habe Ihr Buch "Gesund und allergiefrei" gelesen und wüßte gern, wo man am besten angekeimtes Getreide kaufen kann. Zudem mache ich mir Sorgen, bei einer ausschließlichen Ernährung dieser Art zu sehr abzumagern.
Alles Gute!
Andreas M.

A:
Sehr geehrter Herr M.,
angekeimtes Getreide, das sich für die Aufbau- und Entgiftungstherapie eignet, gibt es meines Wissens nach bisher nirgends zu kaufen. Das "Ceregran" von der Firma Grandel (Reformhaus) eignet sich nicht dafür, da das Getreide zu weit gekeimt ist! Es bleibt Ihnen daher momentan nichts anderes übrig, das Getreide selbst anzukeimen.
Bezüglich Ihrer zweiten Frage, in der es um eine ausschließliche Ernährung mit Früchten und Nüssen und angekeimtem Getreide geht, möchte ich Sie darauf hinweisen, da es bis dahin in der Regel ein weiter Weg ist, für den Sie auf jeden Fall noch einiges wissen müssen, das nicht in "Gesund und Allergiefrei" steht. Denken Sie auch daran, dass Sie immer dann, wenn Sie mehr als 50 Gramm Nüsse, Ölsamen oder angekeimtes Getreide im Sinne der dritten Trennkoststufe essen, zu viel anorganisches Salz über die Nieren verlieren (siehe Kapitel 18). Essen Sie kein anorganisches Salz, brauchen Sie ebenfalls einige zusätzliche Informationen, wie Sie sich gesund ernähren können, so dass das Natriumchlorid neben vielen weiteren Substanzen in Ihrem Körper gebildet wird, was bei der normalen Rohkosternährung nach Konz, Wandmaker, Bruker etc. nicht geschieht.
Was das Thema Gewichtsverlust und notwendige Kalorien anbetrifft, so spielt das meistens nur bei Rohköstlern eine bedeutende Rolle, die ausschließlich von rohen Lebensmitteln leben wollen. Dazu muss man wissen, dass es für das angekeimte Getreide doch eine Kombination gibt und zwar angekeimtes Getreide mit sortenreinem Olivenöl - also ein Öl, das aus einer einzigen Olivensorte gepresst wurde. Diese Kombination ist somit nicht nur kalorienreicher sondern hat
auch deutlich stärkere Aufbau- und Transmutationsenergien. Außerdem regt sie ebenso wie bestimmte Kombinationen von Nüssen/Ölsamen mit Früchten (die ebenfalls noch nicht in "Gesund und Allergiefrei" stehen) die Bikarbonatbildung im Körper an, wodurch diese Nahrung keinesfalls säureüberschüssig ist, sondern einen Basenüberschuss produziert. Für die anfängliche Aufbau- und Entgiftungstherapie, die ja dazu dient, erst einmal gesund zu werden, sind diese Kombinationen in der Regel zu stark. Das Schicksal wollte es, dass ich diese Kombinationen erst nach der Veröffentlichung der ersten Auflage von "Gesund und Allergiefrei" entdeckte. All dies sind Themen, die ich momentan nur in meinen Seminaren, vor allem im Seminarteil "Das Geheimnis der Langlebigkeit" bespreche.
Viele Grüße H. Müller-Burzler

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Akne durch Umweltgifte?

F:
Sehr geehrter Herr Müller-Burzler,
ich habe begeistert das Handbuch für Allergiker gelesen und werde Ihr zweites Buch ebenfalls noch lesen.
   Welche Möglichkeiten gibt es, Akne zu behandeln? Welche zusätzlichen Entgiftungsmöglichkeiten gibt es? Bitte schreiben Sie mir. Es handelt sich um meinen Sohn, der jetzt bald 18 wird und unter Akne leidet. Eventuell kommen auch Umweltgifte in Frage. Wir ließen kürzlich in seinem Zimmer einen Teppichboden verlegen.
Mit freundlichen Grüßen Eva L.

A:
Sehr geehrte Frau L.,
bei der Akne handelt es sich meistens um ein multikausales Krankheitsgeschehen, das heißt, es liegen in der Regel mehrere Ursachen vor. Primär spielen dabei fast immer die männlichen Hormone und die Ernährung eine große Rolle. Sekundär natürlich auch Umweltfaktoren oder die Psyche. Grundsätzlich liegt aber auch, wie bei den meisten chronischen Krankheiten, eine erbliche, das heißt genetisch bedingte Komponente, in diesem Fall eine Hautschwäche vor, so dass sich hormonelle Störungen oder Ernährungsfehler dann überhaupt in Form einer Akne auswirken können.
   Um die Akne zu heilen, sollte man sich primär gesund ernähren: Das Wichtigste ist, den raffinierten Zucher streng zu meiden und durch vollwertige Süßmittel zu ersetzen (siehe meine beiden Bücher). Damit kann man schon eine 50%ige Besserung erreichen. Die Nahrung sollte gut kombiniert werden (Kombiregeln beachten!) und weitgehend vollwertig sein. Zu viele tierische und gehärtete Fette sind ebenfalls nicht vorteilhaft, genauso wenig wie zu viel Fleisch, insbesondere Schweinefleisch.
   Oft hilft es, den Körper mit Brennnesseltee dazu anzuregen, Stoffwechselendprodukte etc. vermehrt über die Nieren auszuscheiden. Dazu kann man ohne weiteres über einen längeren Zeitraum von einigen Monaten täglich einen Liter Brennnesseltee trinken. Die Darmflora sollte gesund sein, insbesondere die Dickdarmflora! Es sollten also keine Candidapilze vorliegen. Das setzt natürlich neben einer gesunden Ernährungsweise eine gesunde Verdauungskraft voraus, was heute nicht mehr immer gegeben ist. Sie können natürlich auch noch die ein oder anderen Naturheilmittel, Tees, Bierhefen u.s.w. ausprobieren und den Körper zum Beispiel mit Essiac oder Flor-Essence sanft entgiften (siehe die Seiten 168/169 im Handbuch für A.). Wenn das alles nicht viel bringt, muss eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft aufgebaut, das Hormonsystem untersucht und gegebenenfalls regeneriert und die Haut konstitutionell gestärkt bzw. therapiert werden.
   Allergien spielen bei der Akne an sich primär keine Rolle, jedoch können Allergien und Akne gemeinsame Ursachen haben, wie zum Beispiel hormonelle und immunologische Störungen durch Umweltgifte.
   Mehr kann ich Ihnen per E-Mail leider nicht mitteilen. Ich hoffe dennoch, dass diese Hinweise für Sie hilfreich sind. Haben Sie noch Fragen, rufen Sie uns bitte in der Praxis an, da wir die Fragen so viel schneller beantworten können. Informationen zu unseren telefonischen Sprechzeiten finden Sie auf unserer Homepage.
Viele Grüße H. Müller-Burzler

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Ernährung nach der "normalen" Trennkost

F:
Lieber Herr Müller-Burzler,
erlauben Sie mir - einem engagierten Leser Ihres Buches "Gesund und Allergiefrei" - eine Frage: Wie suboptimal ernährt man sich (als Vegetarier) nach der (breit vermarkteten) Hayschen Trennkost, die ja doch einige Kombinationsmöglichkeiten erlaubt, die Sie in Ihrem Buch verwerfen? Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.
Noch ein paar Worte zu Ihrem Buch:
Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich mich - angestoßen durch einen Bekannten, der als Vegetarier einen zu hohen Cholesterinwert zu beklagen hatte - mit dem Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Körpers beschäftigt. Damit war, wie Sie sich vielleicht denken können, der Anfang gemacht. Aber warum hat mich Ihr Buch so angesprochen?
1. Ich stand fast schon am Anfang Ihrer Odyssee, weil ich glaubte, auf Salz verzichten zu müssen - und ich hätte das konsequent (dogmatisch?) umgesetzt!
2. Sie haben keine schlechte Sekundärliteratur in dem Sinne verfaßt, dass irgendwelche Grundsätze irgendwie kombiniert werden, so daß man - will man für sich selbst sicher gehen - entweder aus schlechten Erfahrungen lernen oder alles von Grund auf selber machen muß.
3. Ihre Erkenntnisse sind solide abgesichert, und Sie denken in komplexen Zusammenhängen: Ich betrachte Ihr Buch als Quelle!
Viele Grüße aus Münster, Oliver Puke

A:
Lieber Herr Puke,
in vielen Trennkostbüchern und natürlich den meisten anderen Ernährungsbüchern finden Sie einige gravierende Fehler. Um eine gesunde Darmflora zu haben, was eine der wichtigsten Vorraussetzungen für unsere Gesundheit ist, sollten neben einer guten Verdauungskraft die vier wichtigsten Kombiregeln, die Sie auf Seite 178 in "Gesund und Allergiefrei" sowie Seite 63 im "Handbuch für Allergiker" fettgedruckt finden, eingehalten werden.
Wer das nicht tut und zum Beispiel fruchtsäurereiches Obst mit Gemüse oder Getreide bzw. Brot kombiniert, wird immer eine mehr oder weniger kranke Darmflora haben. Das haben wir durch entsprechende Untersuchungen mittlerweile an vielen hundert Patienten und natürlich an uns selbst eindeutig belegen können.
Darmflorastörungen entstehen daher auch bei all jenen, die regelmäßig fruchtsäurereiche Obstsäfte, und sei es nur mit Wasser verdünnter Apfelsaft, zu oder zwischen den Mahlzeiten trinken. Infolge der daraus entstehenden Darmflorastörungen können sich ganz bestimmte Pilzstämme höherentwickeln und gelangen über das Blut in anlagegeschwächte Organe bzw.Körperbereiche. Einer dieser Stämme, der Aspergillus niger, hat seine Resonanzstellen unter anderem in den Gelenken und kann dort den Nährboden für bakterielle oder virale Gelenkentzündungen bilden (siehe auch Kapitel 17 in "Gesund und Allergiefrei"). Arthritis oder Rheuma ist die Folge. Eine der häufigsten Krankheitszeichen solcher Kombinationsfehler sind daher Gelenkentzündungen, insbesondere auch bei Sportlern, die diese Regeln nicht kennen! Dies ist nur ein Beispiel eines umfassenden Themas, für das ein ganzes Buch geplant ist. Ihre Frage ist daher ausgesprochen bedeutungsvoll und wichtig.
Viele Grüße H. Müller-Burzler

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