Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 16 Februar, 2001 um 23:43:12:
Antwort auf: Re: Alterungsprozess von Marion am 16 Februar, 2001 um 16:35:33:
Liebe Marion,
solange man noch entgiftet und das Blut mit alten Stoffwechselendprodukten und giftigen Substanzen belastet wird, findet keine wesentliche Verlangsamung des Alterungsprozesses statt. Bei stärkeren Entgiftungsreaktionen kann die Sauerstoffkonzentration bzw. der Sauerstoffpartialdruck des Blutes sogar so weit absinken, dass die Sauerstoffversorgung aller Köperzellen der eines stark verschlackten alten Menschen entspricht. Das ist einer der Hauptgründe, warum man sich bei stärkeren Entgiftungskrisen dann auch so müde und schlapp fühlt - also nicht nur, weil das Blut, die Leber und die Nieren mit Schlacken überladen werden. Während einer solchen Entgiftungssituation gibt man nach außen natürlich kein gutes Bild ab! Man sieht kurzfristig vielleicht sogar älter aus als sonst. Wenn man jedoch den Reinigungsprozess durchlaufen hat, der übrigens keineswegs nur wenige Wochen dauert, sondern je nach der Ausgangssituation mehrere Monate bis Jahre, erblüht der Körper und die Seele regelrecht zu neuem Leben auf! Erst dann können alle Körperzellen optimal mit Sauerstoff und allen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt werden und erst dann beginnt die Zeit, in der die Zellen langsamer altern, sich also in größeren Abständen teilen und erneuern als es zuvor der Fall war. Dies ist übrigens eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache: Man fand in Laborversuchen heraus, dass sich Zellen, bei denen man dafür sorgt, dass von außen aufgenommene Fremdstoffe sowie alle Stoffwechselendprodukte nahezu hundertprozentig abtransportiert werden, kaum noch teilen. Es besteht keine Notwendigkeit der Erneuerung mehr! Wir altern daher grundsätzlich dann langsamer, wenn unser Körper so wenig wie möglich verschlackt ist, unser Lebensenergieniveau möglichst hoch ist und alle Zellen mit allen notwendigen natürlichen Nährstoffen versorgt werden. Jeder Mensch muss jedoch in der heutigen Zeit - ebenso wie unsere äußere Erde - erst eine Phase der Reinigung durchlaufen, bevor er in den Genuss dieses befreiten Zustandes kommen kann. Und manch einer ist dazu natürlich nicht (mehr) in der Lage.
Die zweite Frage ist aus dem Grund derzeit kaum zu beantworten, da das Thema, das wir hier besprechen, zwar uralt ist, für die heutige Naturwissenschaft jedoch noch ein relativ unerforschtes Neuland darstellt. Ich bin mir jedoch sicher, dass dieses Thema in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten eines der "heißesten" Themen überhaupt wird - denn es betrifft jeden von uns - und daher auch von vielen Naturwissenschaftlern untersucht werden wird. Für alle Praktizierenden dieser Lebensweise, es ist ja weit mehr als nur eine Variante der Rohkosternährung, bedeutet es daher, dass man sich derzeit noch selbst auf diesen Weg begeben und eigene Erfahrungen sammeln muss. Ich wiederhole daher noch einmal, dass all jene, die momentan diese Methode anwenden, noch Pioniere sind und nicht genau wissen, was sie am Ende dieses Weges erwartet. Das, was ich jedoch bereits auf dem halben Weg erlebt habe, nämlich gesund zu werden und zu bleiben (siehe "Gesund und Allergiefrei"), ist so vielversprechend, dass es für mich eine Freude und Ehre ist, diesen Weg auch weiter zu verfolgen und zu gehen.
Viele Grüße H. Müller-Burzler