Re: Übergewicht


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 13 Maerz, 2001 um 23:49:23:

Antwort auf: Übergewicht von Janni am 12 Maerz, 2001 um 18:43:41:

Hallo Janni,
Gewichtsproblemen bei normaler Kalorienzufuhr liegen meistens Stoffwechsel- oder hormonelle Störungen zugrunde. Der Einfachheit halber werde ich in meinen Ausführungen nur auf die häufigsten Störungen eingehen.
Eine der Hauptursachen von nicht ernährungsbedingtem Übergewicht ist die Schilddrüsenunterfunktion. Da die Schilddrüse ebenso wie die Bauchspeicheldrüse oder die Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke) ausgesprochen sensibel auf eine Belastung mit Schwermetallen, wie zum Beispiel Quecksilber aus den Amalgamfüllungen der Zähne, und anderen Umweltgiften reagiert, kann man generell eine starke Zunahme von Schilddrüsenerkrankungen beobachten. Je nach Veranlagung kann es dann zu einer Unterfunktion oder einer Erkrankung mit einer Überfunktion (Adenome, Hashimotothyreoiditis etc.) kommen. Bei einer nicht all zu starken Unterfunktion muss noch nicht einmal der Thyroxinspiegel (stoffwechselaktivierendes Schilddrüsenhormon) im Blut erniedrigt oder eine Kropfbildung (Vergrößerung) erkennbar sein und dennoch kann der Stoffwechsel schon bedeutend langsamer funktionieren, was sich bei vielen Betroffenen auch auf das Gewicht auswirkt.

Andere ebenfalls häufig vorkommende Ursachen für Gewichtsprobleme sind verdauungskraftbedingte Stoffwechselstörungen. Bei einigen Personen wirkt sich eine Enzymschwäche der Bauchspeicheldrüse mit entsprechenden Darmflorastörungen, Pilzerkrankungen und der chronischen Übersäuerung des Körpers nämlich auch gewichtsmäßig aus. Manche nehmen dadurch ab, andere eher zu. Die Verdauungskraft und die Darmflora sollten daher auch aus diesem Grund immer gesund sein.

Eine weitere Empfehlung, die wir bei dieser Problematik häufig geben, ist, den Stoffwechsel "anzukurbeln". Neben der Zufuhr normaler Mengen von möglichst natürlich gebundenem Jod (nicht bei einer Schilddrüsenüberfunktion!), wie es zum Beispiel in Kelptabletten vorkommt, sollte die Nahrung einem relativ hohen Energieniveau entsprechen. Die erste Trennkoststufe, bei der ja noch recht viel "gemischt" wird, ist für Sie daher eventuell zu energiearm. Probieren Sie es doch einmal mit der zweiten Stufe aus, die Sie jedoch keinesfalls von heute auf morgen einführen sollten, da sonst Entgiftungskrisen vorprogrammiert sind. Denn dadurch entgiftet der Körper nicht nur intensiver, sondern es kommt auch zu einer Erhöhung des Lebensenergieniveaus des Körpers, wodurch man wesentlich eher sein Idealgewicht erreicht als mit der ersten Trennkoststufe.
Die Fettzellen der meisten Übergewichtigen sind ja in der Regel durch ein niedrigeres Lebensenergieniveau der Nahrung entstanden. Erhöhen Sie nun das Energieniveau Ihres Körpers mit optimalen Lebensmittelkombinationen und einem hohen Rohkostanteil, verbrennen die Zellen das überschüssige Fett, das nicht dem neuen Energieniveau entspricht, und Sie nehmen automatisch ab. Die Kalorienmenge und die Häufigkeit der Mahlzeiten spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle!

Falls diese Ratschläge nicht zum Erfolg führen, empfehle ich Ihnen, den Körper mit Hilfe der dritten Trennkoststufe zu entgiften und eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft aufzubauen. Dadurch verschwinden nach und nach alle umwelt- und stoffwechselbedingten Störungen, wozu auch die meisten Schilddrüsenerkrankungen gehören. Eine Schilddrüsenunterfunktion wird sich dadurch auf jeden Fall normalisieren, vorausgesetzt die Nahrung enthält genügend Jod. Wenn Sie daher bei überwiegend vegetarischer Kost alle zwei bis drei Tage eine Kelptablette zusätzlich einnehmen, dürfte die Jodzufuhr ausreichend sein. Wenden Sie die dritte Trennkoststufe jedoch bitte nicht häufiger als zwei- bis dreimal wöchentlich an, weil Sie dadurch sonst erst recht eine länger anhaltende Entgiftungskrise heraufbeschwören. Um einem Leberstau vorzubeugen, verwenden Sie dann bitte von Anfang an das Tote Meersalz in der D33 (TMS D33) so, wie ich es in den Kapiteln 20 und 21 von "Gesund und Allergiefrei" beschrieben habe.

Viele Grüße H. Müller-Burzler


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