Re: Lipome / Zystische Fibrose / Alzheimer


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 19 Maerz, 2001 um 23:49:19:

Antwort auf: Lipome / Zystische Fibrose / Alzheimer von Esther W. am 18 Maerz, 2001 um 11:45:15:

Liebe Frau Esther W.,
Lipome sind gutartige Fettgeschwulste, die ebenso wie Myome oder Zysten bis hin zu Krebs immer mit einer Störung bzw. Entartung der zellspezifischen Funktionen zusammenhängen. Diese Dysfunktionen der Zellen stehen in den meisten Fällen in einer engen Beziehung zu einem relativ hohen Verschlackungsgrad des betroffenen Gewebes mit einer verringerten Lebensenergieversorgung.
Das, was ich daher auf den Seiten 297 bis 303 über Krebs in "Gesund und Allergiefrei" geschrieben habe, kann mehr oder weniger auch auf Lipome, Zysten und alle anderen gutartigen Tumore übertragen werden. Der Unterschied zu Krebs besteht für mich im Prinzip nur in der Intensität bzw. dem Entwicklungsstadium der entsprechenden Gewebestörungen. Denn die meisten gutartigen Tumore und auch Zysten können entarten und kanzerös werden.
Nach unserer Erfahrung hat die Entstehung von Lipomen nichts mit Fettverdauungsstörungen zu tun. Vielmehr beobachten wir bei allen Betroffenen eher eine starke Belastung des Fettgewebes mit Giften und Stoffwechselendprodukten, wodurch die Entstehung von Fettgeschwulsten stark gefördert wird - vorausgesetzt das Fettgewebe gehört zu den genetisch bedingten Schwachstellen des Körpers. Diese Verschlackung kann natürlich auch mit einer Verdauungsschwäche einhergehen, jedoch ist dafür weniger eine Störung der Fettverdauung verantwortlich als vielmehr eine Schwäche der Eiweißverdauung und/oder eine vermehrte Kohlenhydratgärung.
Lipome können ebenso wie alle anderen gut- oder bösartigen Tumore verschwinden, wenn der Körper entgiften bzw. entschlackt wird, krankmachende Darmflorastörungen ausheilen und keine gravierenden Nährstoffmängel oder psychischen Belastungen vorliegen. Jedoch ist dies bei dem Großteil der Betroffenen aufgrund der heutigen Belastung mit Umweltgiften und Stoffwechselendprodukten mit einem ein- bis dreiwöchigen Fasten kaum noch zu erreichen. Mit Hilfe einer besonders gesunden Ernährung (zweite und dritte Trennkoststufe, siehe "Gesund und Allergiefrei") wäre das zwar möglich, jedoch muss man dafür schon "ein wenig" Geduld mitbringen.
Wir behandeln Lipome daher bei unseren Patienten mit homöopathischen Einzelmitteln, wodurch die betroffenen Fettzellen entgiftet und regeneriert werden. Je nach Größe der Lipome werden sie dann meistens innerhalb einiger Monate zunehmend kleiner und sind oft nach ein bis spätestens zwei Jahren verschwunden. Daneben ist es natürlich unumgänglich, dass der gesamte Körper entschlackt und eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft aufgebaut wird und sich die Betroffenen möglichst gesund ernähren.

Die Zystische Fibrose bzw. Mukoviszidose ist eine erblich bedingte Stoffwechselerkrankung, bei der es neben starken Enzymschwächen der Bauchspeicheldrüse und einer verringerten Gallenbildung in der Leber zu einer intensiven Schleimbildung vor allem in den Bronchien mit häufigen Infiltrationen der Lungen kommt. Daher neigen die Betroffenen zu häufigen oder ständigen Infekten der Bronchien und Lungen, weshalb sie nicht selten ihr Leben lang mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt werden. Wegen der mehr oder weniger starken Verdauungsschwäche der Bauchspeicheldrüse und der Gallenbildung nehmen sie in der Regel zu jeder Mahlzeit Verdauungsenzyme ein.
Da wir diese Erkrankung in unserer Praxis behandeln, wissen wir, dass es ohne eine gezielte Therapie, die im Bereich der Erbanlagen wirkt, keine deutliche Linderung oder Heilung gibt. Die zumeist relativ jungen Menschen, die von dieser Erkrankung betroffen sind (in früheren Jahrzehnten waren die Lebenserwartungen diesbezüglich nicht besonders hoch!), sind in der Regel nicht in der Lage oder bereit, einen extremen Heilungsweg mit der Ernährung zu gehen. Deshalb versuchen wir, bei derart Betroffenen, die Verdauungsorgane in ihrer Leistung soweit zu regenerieren, dass sie wieder ohne Enzymtabletten auskommen, und die starke Schleimbildung der betroffenen Organe durch homöopathische Einzelmittel zu verringern oder zu heilen. Aus meiner Formulierung heraus können Sie entnehmen, dass dies grundsätzlich bei dieser Erkrankung nicht einfach ist, denn die erbliche Komponente spielt hierbei eine ganz besondere Rolle. Und nicht bei jedem Betroffenen erlaubt es das "Schicksal", dass ihm dieses Leiden genommen werden kann oder darf! Ich hoffe, Sie verstehen, was ich damit meine!?
Um Ihre Frage zu beantworten, ob die Heilnahrung hier helfen könnte, so bin ich davon überzeugt, dass dies nur mit den höheren Ebenen der 3. Trennkoststufe möglich ist, die das Thema des Nachfolgebuches von "Gesund und Allergiefrei" sind (siehe auch das Ernährungsaufbauseminar - Teil 2). Denn diese haben eine wesentlich intensivere Wirkung auf genetische Störungen als die erste Ebene der 3. Trennkoststufe, die maximal einmal täglich angewandt werden kann.
Sie sollten diesbezüglich auch wissen, dass an Mukoviszidose Erkrankte diese Heilanwendungen nur unter fachkundiger Aufsicht praktizieren sollten, da wir aus Erfahrung wissen, dass auf sie wegen der jahrelangen Medikamenteneinnahme stärkere Entgiftungsreaktionen bis -krisen warten, die gefährliche Verschlimmerungen der Atemwegsverschleimung mit lebensbedrohlichen Lungenentzündungen auslösen können!

Was die Alzheimersche Krankheit anbetrifft, haben wir diese bis jetzt noch nicht behandelt, weshalb ich diesbezüglich noch keine Erfahrungswerte weitergeben kann. Ich bin mir jedoch sicher, dass, egal durch welche Substanzen diese Erkrankung ausgelöst wird, sie mit einer gesunden Ernährung und einer umfassenden Entgiftung des Körpers mit Hilfe der dritten Trennkoststufe (= Heilnahrung) oder der Vitamin-Entgiftung (siehe "Das Handbuch für Allergiker") zum Stillstand gebracht werden kann. Inwieweit bereits vorhandene Gehirnausfälle dadurch wieder reversibel sind, kann ich derzeit somit noch nicht sagen.

Und zur letzten Frage: Seminare kann ich aus zeitlichen Gründen in diesem Jahr nicht in der Schweiz abhalten, da solche Veranstaltungen bei uns über ein halbes Jahr vorgeplant werden müssen. Sie können mich aber Ende des Jahres gerne noch einmal daraufhin ansprechen.

Viele Grüße H. Müller-Burzler


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