Re: Wechselwirkung des TMS D 33 mit homöopathischen Mitteln in der D 12


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 06 Mai, 2003 um 23:49:10:

Antwort auf: Wirken Medikamente mit einer Potenzierung von D 12 auch unter Einnahme von TMS D 33? von Mandy am 05 Mai, 2003 um 12:09:57:

Hallo Mandy,

ich war mir durchaus bewusst, dass zu dem von Ihnen angesprochenen Thema eines Tages vertiefende Fragen auftauchen werden. In „Gesund und Allergiefrei“ habe ich bereits derart viel „hineingepackt“, dass es einfach zu viel geworden wäre, wenn ich darin auch noch die vielfältigen Wirkprinzipien und -zeiten von homöopathischen Mitteln veröffentlicht hätte. Dafür müsste man eigentlich ein eigenes Buch schreiben. Nun zu Ihren Fragen:
Grundsätzlich hängen alle Wirkzeiten von homöopathischen Einzelmitteln nicht nur von der Potenz eines Mittels, sondern auch von der jeweiligen Menge ab, die man einnimmt. Wer also die für die optimale Wirkung eines Mittels notwendige Mindestdosis unterschreitet, verringert dadurch die maximale Wirkzeit.
Bezüglich einer D 12 liegt die Mindestdosis für die optimale Wirkung bei eineinhalb (also zwei) Milchzuckertabletten á 0,25 g (= 0,5 g), was 7 bis 8 Tropfen einer flüssigen Verdünnung (Dilution) entspricht. In Globuli umgerechnet müsste man dann mindestens 40 oder noch mehr davon einnehmen bzw. lutschen. Die maximale direkte Wirkzeit einer D 12 (bei zwei Milchzuckertabletten á 0,25 g oder 7 bis 8 Tropfen) beträgt ungefähr 3 ½ Stunden. Nehmen Sie hingegen nur eine Milchzuckertablette einer D 12 ein, so verringert sich die Wirkzeit dadurch kaum, die Intensität reduziert sich jedoch auf ca. 60 % der Maximalwirkung. Bei 5 bis 6 Glubuli einer D 12 wirkt das Mittel hingegen nur noch zirka eine Stunde lang und die Wirkintensität ist natürlich ebenfalls deutlich abgeschwächt.

Wenn daher sowohl das TMS D 33 als auch Ihre D12 voll wirksam sein sollen, sollten sich die Wirkzeiten der D 33 (= zwei Stunden – für Homöopathen, die mein Buch nicht kennen: Es handelt sich hierbei um eine besondere Ausnahme im Bereich der Hochpotenzen!) und der D 12 möglichst nicht überschneiden. Falls es dennoch zu einer Überschneidung der Wirkzeiten verschiedener Mittel kommt, dann kommt es grundsätzlich immer zu mehr oder weniger starken gegenseitigen energetischen Beeinflussungen, die je nach den momentan wirkenden Potenzen und der bereits abgelaufenen Zeit sehr unterschiedlich sein können. Im Falle der D12 eines homöopathischen Einzelmittels und der D 33 hält sich die gegenseitige Beeinflussung ungefähr die Waage, wenn beide Mittel gleichzeitig eingenommen werden würden, was natürlich nicht geschehen sollte. Da die Wirkungen aller homöopathischen Mittel mit der Zeit kontinuierlich abnehmen, kann natürlich das bereits ablaufende Mittel ein neu eingenommenes Mittel weniger stark abschwächen.
Der Vollständigkeit halber muss ich jedoch an dieser Stelle ergänzen, dass bestimmte Mittel sich tatsächlich auch synergetisch ergänzen können, wodurch sich die Wirkungen nicht gegenseitig abschwächen, sondern eher ergänzen oder sogar verstärken.

Ob Sie dieselbe zweistündige „Power“ pro TMS-D 33-Gabe mit Hilfe der Meditation in die Leber bekommen, wage ich zu bezweifeln – auch wenn grundsätzlich nichts unmöglich ist. Dazu muss man nämlich schon sehr „gut“ in der Fähigkeit sein, kosmische Energien aufnehmen und/oder in die Leber lenken zu können. Aber auf jeden Fall wird die Meditation die Gesamttherapie und den allgemeinen ganzheitlichen Heilungsprozess – und „Heil- bzw. Ganzwerden“ ist ja unsere wichtigste Lebensaufgabe – unterstützen.

Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg
H. Müller-Burzler



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