Re: Graue Haare


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 18 April, 2001 um 10:42:56:

Antwort auf: Graue Haare von Philipp am 16 April, 2001 um 21:19:06:

Hallo Philipp,
wenn man mit 17 Jahren bereits graue Haare bekommen, hängt das meistens mit einer ernährungs- oder umweltbedingten Störung der Haarwurzelanlagen zusammen. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, wie zum Beispiel die Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) im Bereich der Kopfhaut, wodurch es ebenfalls zu Pigmentstörungen der Haare kommt, oder wenn man eine entsprechende Anlage für das frühzeitige Grauwerden der Haare von den Eltern vererbt bekommen hat.
Bei dir liegt aber mit Sicherheit eine toxische Belastung des Körpers und damit auch der Haarwurzeln vor. Falls dein Beruf Chemielaborant ist, wundert mich das nicht. Denn dieser Beruf gehört für mich in der heutigen Zeit – wenn ich das einmal ehrlich sagen darf – neben einigen anderen zu den ungesündesten überhaupt.
Ich würde dir daher empfehlen, deinen Körper umfassend und regelmäßig zu entgiften. Auf keinen Fall darfst du die Entgiftung jedoch übertreiben, denn sonst schädigst du dich mehr als dass dir diese Therapie hilft. Es bieten sich für dich zwei Möglichkeiten an: Entweder wendest du die Vitamin-Entgiftung an (ausführlich beschrieben im „Handbuch für Allergiker“) oder du entgiftest deinen Körper mit der Heilnahrung (= Aufbau- und Entgiftungstherapie mit der Nahrung, ausführlich beschrieben in „Gesund und Allergiefrei“). Der Vorteil der Vitamin-Entgiftung ist, dass sie den Körper von allen Giften befreit und du außer der Einnahme der Vitamine nicht viel tun musst. Der Vorteil der Heilnahrung ist, dass sie nicht viel kostet, jedoch wesentlich zeitaufwendiger ist, da man dafür dreimal wöchentlich ungefähr 30 Minuten Zeit einkalkulieren muss. Außerdem sollte man bei dieser Anwendung die Frucht-Nuss-Mahlzeiten im regelmäßigen Wechsel mit dem angekeimten Getreide einnehmen, da du nur so alle Gifte, denen du ausgesetzt bist, aus dem Körper eliminieren kannst.
Ich denke also, dass es für dich besser ist, neben einer allgemein gesunden Ernährung (siehe den Artikel „Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung“) die Vitamin-Entgiftung anzuwenden und zusätzlich ein Multimineralpräparat einzunehmen. Denn bei entsprechenden Stoffwechselstörungen liegt in den betroffenen Körperzellen immer auch eine Unterversorgung mit Nährstoffen, insbesondere mit Mineralien vor. Ich empfehle dir daher das Mineralpräparat Amino Max von KAL (enthält zusätzlich natürliches Vitamin D aus Fischleberöl, eine Tablette pro Tag zu irgendeiner Mahlzeit) oder Amino-Minerals von KAL (enthält kein Vitamin D, zwei Tabletten pro Tag zu einer Mahlzeit). Beide Präparate enthalten neben den wichtigsten Mineralien und Spurenelementen auch viel Zink, das für die Haare sehr wichtig ist. Du bekommst sie von der Vertriebsfirma Supplementa Holland B.V. (siehe Adressenliste).
Bitte wende die Vitamin-Entgiftung nur maximal dreimal wöchentlich an, da du sonst zu intensiv entgiftest. Außerdem empfehle ich dir, nach der Einnahme der Vitamine die Leber in der Ausscheidung der sich lösenden Gifte zu unterstützen. Dafür kannst du an den Entgiftungstagen zwei- oder dreimal im Abstand von drei bis vier Stunden jeweils 10 bis 15 Tropfen des Toten-Meersalzes in der D33 (TMS D33, Bezugsadresse) einnehmen. Es hat eine hervorragende Wirkung auf die Ausscheidungsfunktionen der Leber für alle Umweltgifte und Stoffwechselendprodukte (ausführlich beschrieben im Kapitel 20 in „Gesund und Allergiefrei“). Nimm es immer für sich ein und halte grundsätzlich einen Mindestabstand von 10 Minuten zum Essen und Trinken ein. Die erste Gabe des TMS D33 sollte ungefähr eine Stunde nach der Vitamineinnahme erfolgen. Die Wirkzeit des Mittels beträgt zwei Stunden. Außerdem sollte man an den Entgiftungstagen zusätzlich zur üblichen Flüssigkeitsaufnahme einen halben bis einen Liter Wasser oder Kräutertee trinken, um die Nieren in der Ausleitung der nierengängigen Gifte und Stoffwechselendprodukte zu unterstützen.
Mir dieser Therapie wirst du deinen Körper hervorragend entgiften können und da du aufgrund deines Alters noch starke Regenerationskräfte besitzt, denke ich, dass deine ersten grauen Haare sich mit der Zeit wieder repigmentieren können.

Auf den Seiten 385 bis 386 in „Gesund und Allergiefrei“ habe ich übrigens meine Erfahrungen mit grauen Haaren beschrieben. Durch die Aufbau- und Entgiftungstherapie mit der Nahrung wuchsen nämlich meine ersten grauen Haare, die ich mit zirka 28 Jahren bekommen habe, wieder dunkel nach. Jetzt bin ich jedoch bereits 38 Jahre alt und ich muss schon sehr viel tun, um dieses Phänomen aufrechtzuerhalten, so dass auch an mir der Zahn der Zeit nicht spurlos vorübergeht. Aber auch wenn ich nun mehr graue Haare habe als vor 10 Jahren, so beobachte ich dennoch, dass sie sich teilweise wieder repigmentieren, wenn ich mich so optimal wie möglich ernähre – mit den höheren Ebenen der 3. Trennkoststufe (siehe Re: Alterungsprozess).

Viele Grüße und viel Erfolg H. Müller-Burzler



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