Re: verdauungsbedingte Allergie


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 21 Februar, 2001 um 16:48:25:

Antwort auf: verdauungsbedingte Allergie von Carmen am 21 Februar, 2001 um 15:00:42:

Hallo Carmen,
erst einmal Grundsätzliches zu diesem Forum: Alle Fragen sind gut und richtig! Auch wenn für das Verständnis einiger Fragen und Antworten in diesem Forum fast ein "Expertenwissen" notwendig ist, so ist es dennoch ein Informations- und Diskussionsraum, in dem jeder alle Fragen zu den Themen Gesundheit und Ernährung stellen kann. Man braucht daher keinesfalls Experte für irgendetwas zu sein!

Wenn jemand ein so starker Allergiker ist, dass für die Aufbau- und Entgiftungstherapie mit der Nahrung (Heilnahrung) keine einzige Nuss- oder Ölsamensorte verwendet werden kann, so bleiben dieser Person in der Regel nur zwei Möglichkeiten:
Die erste ist, dass man sich zum Beispiel mit der Bioresonanztherapie auf ein oder zwei Nüsse oder Ölsamen therapieren lässt, bis die allergischen Reaktionen darauf so weit abgeklungen sind, dass man mit diesen Nüssen/Ölsamen die Aufbau- und Entgiftungstherapie praktizieren kann.
Die zweite Möglichkeit ist grundsätzlich immer die homöopathische Aufbau- und Entgiftungstherapie, die wir in den letzten 10 Jahren entwickelt haben. Da wir immer wieder gefragt werden, ob auch andere Therapeuten in anderen Bundesländern bzw. im Ausland diese Methode anwenden, so muss ich dies leider verneinen, da die ersten Therapeuten jetzt erst bei uns ausgebildet werden. Diese homöopathische Aufbau- und Entgiftungstherapie ist daher bisher einmalig. Sie ist jedoch bereits so weit entwickelt worden, dass man in der Regel nur einen Termin benötigt, bei dem die Untersuchungen stattfinden und die Therapie individuell zusammengestellt wird, und der Rest geschieht dann über das Telefon. Daher behandeln wir auch viele Menschen, die von weit her anreisen.
Falls man dann nach einer gewissen Therapiezeit wieder einige Nüsse oder Ölsamen verträgt, hat man natürlich die Freiheit, ob man die Therapie mit mit der 3. Trennkoststufe (Heilnahrung), dem homöopatischen Aufbau- und Entgiftungsmittel (= Konstitutionsmittel) oder mit beiden Methoden in Kombination fortsetzt.

Bezüglich der Gelbwurz und dem Apfelessig muss ich leider darauf hinweisen, dass damit sicherlich keine starken Allergien oder Verdauungsschwächen zu heilen sind.
Bitterstoffe können zwar den Gallenfluss und die Ausschüttung von Magensäure sowie der Verdauungsenzyme anregen, stärkere Funktionsschwächen der Leber, des Magens oder der Bauchspeicheldrüse können damit jedoch nicht geheilt werden. Das wissen wir aus Erfahrung, da wir in unseren ersten Praxisjahren ebenfalls versuchten, entsprechende Störungen dieser Organe damit zu heilen.
Um solche Verdauungsschwächen in der heutigen Zeit zu heilen, führt in den meisten Fällen neben der Entgiftung der Organe und natürlich des ganzen Körpers kein Weg an der direkten Aktivierung der geschwächten Organfunktionen vorbei. Wie das mit der Ernährung geschieht, habe ich ausführlich in "Gesund und Allergiefrei" beschrieben. Um denselben Erfolg mit der Homöopathie zu erreichen, müssen natürlich dieselben Bedingungen erfüllt sein.

Grundsätzlich empfehlen wir immer, Meersalz oder unraffiniertes Steinsalz in der Küche zu verwenden.
Auf keinen Fall sollten Sie saure Früchte, also auch keine sauren Marmeladen oder Zitronensaft, zusammen mit Getreide/Brot/Nudeln oder Gemüse bzw. Kartoffeln essen. Welche Folgen das hat, habe ich ausführlich in "Gesund und Allergiefrei" (vor allem in Kapitel 11) und teilweise auch im "Handbuch für Allergiker" (Seiten 50 bis 63) beschrieben.

Viele Grüße H. Müller-Burzler



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