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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 10 Mai, 2001 um 10:20:22:
Antwort auf: Amalgam von Claudia am 08 Mai, 2001 um 10:40:00:
Hallo Claudia,
erst einmal muss ich Ihnen sagen, dass die Quecksilberbelastung des Körpers zum Beispiel durch Amalgamfüllugen natürlich ausgesprochen gesundheitsschädlich ist, die meisten heutigen umweltbedingten Krankheitssymptome jedoch keinesfalls allein durch das Quecksilber ausgelöst werden. Dafür leben wir einfach in einer Zeit, in der wir tagtäglich mit Hunderten von giftigen Substanzen konfrontiert werden!
Deshalb habe ich auch die isolierte Quecksilberausleitung in Gesund und Allergiefrei nicht besprochen, da wir durch unsere jahrelange Erfahrung wissen, dass die Quecksilberbelastung nur ein Krankheitsfaktor von vielen ist. Wenn wir den Körper daher entgiften wollen und dadurch gesünder werden möchten, müssen wir heutzutage Methoden anwenden, die uns nicht nur von vereinzelten Schwermetallen sondern möglichst von allen Umweltgiften, chemischen Medikamenten und Stoffwechselschlacken gleichzeitig befreien.
Wie das mit der Ernährung geht, habe ich ausführlich in Gesund und Allergiefrei beschrieben. Dabei lösen die Frucht-Nuss-Kombinationen (gründlich gekaut) unter anderem sämtliche Schwermetalle inklusive Quecksilber aus dem ganzen Körper und zwar wesentlich intensiver als die Chlorellaalge. Wenn Sie diese Methode daher anwenden, gehen Sie dabei bitte, so wie es in den Kapiteln 18 bis 21 beschrieben wird, sehr behutsam vor, damit Sie keine Entgiftungskrisen auslösen. Die Vitamin-Entgiftung, die ich im Handbuch für Allergiker beschrieben habe, steht dieser Ernährungs-Therapie allerdings um nichts nach, weshalb Sie damit ebenfalls hervorragend Quecksilber mobilisieren und ausleiten können.
Das Tote-Meersalz in der D33 (TMS D33) ist ein reines Lebermittel und unterstützt die Leber ausschließlich in der Ausscheidung bereits gelöster Gifte und Stoffwechselendprodukte. Es kann jedoch keine Gifte oder Schlacken mobilisieren, das heißt aus dem Bindegewebe und den Organen lösen.
Möchten Sie das Quecksilber dennoch für sich allein mobilisieren, gibt es eine wesentlich effektivere Methode als die Chlorellaalge, mit der man viele Jahre braucht, um den Körper von einer durchschnittlichen Quecksilberbelastung zu befreien. Das wissen wir durch unsere aurakinesiologischen Untersuchungen bei den Patienten, die diese Methode bereits viele Monate angewandt hatten.
Um daher Quecksilber isoliert zu mobilisieren, setzen wir mit großem Erfolg das homöopathische Mittel Mercurius solubilis in der C6 oder D9 von der homöopathischen Firma DHU ein. Da die D9 wesentlich länger wirkt (50 Minuten) als die C6 (Wirkzeit: zirka 10 Minuten) und somit mehr Quecksilber aus dem ganzen Körper mobilisiert, empfehle ich Ihnen, in den ersten Monaten ausschließlich mit der C6 zu arbeiten. Bestellen Sie das Mittel in der Apotheke mit folgenden Angaben: Mercurius solubilis C6, 20 oder 50 ml Tropfen von der DHU. Erst wenn man nach einem viertel oder halben Jahr einen Teil des Quecksilber ausgeschieden hat, können Sie auf die D9 übergehen.
Bitte nehmen Sie nicht häufiger als zweimal wöchentlich morgens ca. 8 Tropfen dieses Mittels in der C6 pur, also unverdünnt ein. Bei der Einnahme von homöopatischen Medikamenten sollte man immer einen Mindestabstand von 10 Minuten zum Essen und Trinken einhalten. Das gelöste Quecksilber leiten Sie dann mit dem TMS D33 aus. Dafür sollten Sie das TMS D33 am selben Tag mindesten dreimal in einem Abstand von ungefähr drei bis vier Stunden einnehmen, die erste Gabe 30 Minuten nach den Mercurius-solubilis-Tropfen (Einnahmeregeln und -bedingungen für das TMS D33 finden Sie im Kapitel 20 in "Gesund und Allergiefrei"). Da das Quecksilber nicht nur über die Leber sondern auch über die Nieren ausgeschieden wird, sollte man zur Anregung der Nierenausscheidung zusätzlich zur Lebertherapie mindesten einen halben Liter Wasser mehr als üblich trinken. Es kann natürlich auch Brennnessel- oder Zinnkrauttee sein.
Diese Therapie darf nicht während einer Schwangerschaft und auch nicht während der Stillzeit angewandt werden, da das gelöste Quecksilber sonst über die Plazenta oder die Muttermilch teilweise auf das Baby übergeht. Außerdem dürfen Sie keine Leber- oder Nierenerkrankung haben!
Sie sollten nach der Anwendung der C6 und später der D9 keine Symptome entwickeln. Das Ziel dieser Therapie ist eine sanfte Ausleitung, ohne dadurch irgendwie beeinträchtigt zu werden. Ansonsten dürfen Sie diese Therapie nicht alleine durchführen und sollten sich in die Hände eines erfahrenen Therapeuten begeben.
Insgesamt sollte man die Therapie mit der C6 ungefähr ein viertel bis halbes Jahr machen und dann auf die D9 wechseln. Von der D9 nimmt man ebenfalls ein- bis zweimal wöchentlich ca. 8 Tropfen und wartet mit der ersten Gabe des TMS D33 dann aber eine Stunde, da das Mittel ja 50 Minuten wirkt. Die Gesamtdauer der Therapie mit der D9 ist natürlich von der noch vorhandenen Quecksilberbelastung abhängig. In der Regel hat man jedoch nach ungefähr einem halben Jahr D9-Anwendung insgesamt bis zu 80 oder 90 % des Quecksilbers ausgeschieden. Und das aus allen Organen inklusive dem Gehirn und Nervensystem ohne die von einigen Autoren behauptete Umverteilung des Quecksilbers. Diese Umverteilung geschieht nur bei den Ausleitungstherapien mit Hochpotenzen in der C30, C200, C500 oder sogar C1000, da dadurch so viel Quecksilber auf einmal gelöst wird, dass die Leber und Nieren überfordert werden und es dann in weniger belastete Organe zurückgestaut wird.
Falls Sie noch Fragen haben, so stellen Sie diese bitte ungeniert, da es sich hierbei um ein ausgesprochen wichtiges Thema handelt.
Viele Grüße H. Müller-Burzler