Abgeschickt von Bille* am 28 September, 2003 um 09:09:54:
Antwort auf: Wege zur Heilung von Jana am 27 September, 2003 um 21:16:40:
Liebe Jana,
Du stehst davor, Deine Ernährung umszustellen. Schön! Finde ich super. Jedoch: bitte mache das sehr langsam und behutsam. Es gibt keine Faustregel, nach der man sagen kann, der Anteil an Rohkost sollte zu Beginn 30% betragen und dann innerhalb von 6 Monaten auf 80% gesteigert werden. Es gibt Menschen, die machen ene 0 auf 100 Umstellung, nehmen jedoch dann heftige Reaktionen in Kauf. HP Müller-Burzler empfiehlt eine langsame, sachte Umstellung. Er hat das in seinem Buch auch sehr gut beschrieben.
Wenn Du z.B. momentan noch nach der "normalen" Mischkost lebst, dann wäre der erste Schritt Zucker, Fleisch, Kaffee, Zigaretten etc. zu reduzieren. Und natürlich, Deine Nahrung entsprechend der Trennkost zu kombinieren. Lebst Du jedoch jetzt schon vollwertig und trennkostig, dann kannst Du natürlich den Rohkost-Anteil je nach Deinem Befinden langsam steigern.
Am besten geeignet zum Frühstück ist Obst. Da der Körper nachts und am frühen Morgen noch stark entgiftet (er befindet sich praktisch im Fasten-Zustand), sollte man entweder morgens gar nix essen oder nur langsam, mit Obst beginnen. Das belastet den Darm am wenigsten und gibt trotzdem Energie. Aber auch hier gilt die Regel: nur, wenn Du es verträgst. Hast Du z.B. eine Fruchtzuckerintoleranz nützt es Dir gar nix, morgens 2 Bananen zu essen, denn Dein Körper wird mit Unwohlsein reagieren.
Wegen den Darmpilzen kenne ich die Regelung, dass man über einige Zeit ganz auf Zucker verzichten soll. Auch auf Honig und Ahornsirup etc. Da Du ja Obst isst, hat Dein Körper hier schon genügend Zucker.
Und zu den Erfolgsmeldungen: vielleicht könnte man hier auf den Seiten von MB noch eine Rubrik "Erfahrungsberichte" einbauen? Ein Erfolgsbericht hier im Forum würde meines erachtens untergehen.
Ich kann Dir allerdings von mir sagen, dass ich, als ich im Mai 2001 bei HP MB war, nicht in der Lage war, zu arbeiten, mich fast nur von Reis und Kartoffeln ernährt habe und ich dachte, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Mittlerweile bin ich wieder voll berufstätig, freue mich am Leben und bin dankbar für jeden neuen Tag.
LG
Bille*