Abgeschickt von Helmut Lückhof, Garching b.M. am 19 Januar, 2004 um 17:05:54
Antwort auf: Morbus Werlhof - Autoimmunthrombopenie von Ulrike am 12 September, 2003 um 18:21:54:
: Hallo Ulrike, bei mir wurde ITP 1994 diagnostiziert und lebe seitdem mit ca: 20Tsd. bis 35 Tsd. ppm. Ich habe ebenfalls keine Einblutungen, lediglich beim Zähneputzen sind Blutspuren zu finden. Es wird NICHT therapiert! Aber ich lasse auf anraten meines Hämatologen ein wöchentl. Blutbild erstellen um die Werte zu kontrollieren. Im Verg. Herbst wurde bei mir eine Koloskopie angeordnet, daraufhin wurd mir ab 1 Woche davor Decortin H 100mg tgl. verordnet. Meine Thrombos gingen bis 120Tsd. hoch - und es war nötig! Ein Polyp (direkt auf einem Blutgefäss) musste entfernt werden. Danach kam das Ausschleichen und bin jetzt wieder bei Null! Aber die Nebenwirkungen waren nicht ohne Cushing Effekt (Mondgesicht und allgemeines anschwellen) massive Schweissausbrüche, kaputt und abgeschlagen. Das alles ist wieder vorbei, nur mit der Gewichtszunahme habe ich noch die Probleme.Meine Werte sind z.Zt. bei 30 - 40 Tsd. und ich bin zufrieden damit. Das allgemeinbefinden ist ansonsten OK.
Aber die ITP in den "Griff" zu bekommen wird schwer, vor allen, wenn sie als chronisch diagnostiziert ist (länger als 6 Monate). Die Ärzte sprechen von einer remission von ca: 5%.
Solltes Du noch mehr Infos oder Austausch diesbezgl. dann melde Dich wieder.
Bis dahin
MfG
Helmut