Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 21 August, 2001 um 23:00:23:
Antwort auf: Re: Ausführliche Beschreibung der Leberausleitung von Petra am 21 August, 2001 um 17:18:38:
Liebe Frau Schwiersch,
zunächst einmal möchte ich Ihnen Mut machen auf Ihrem eingeschlagenen Weg, den ich selbst in dieser Form nun schon seit ungefähr 10 Jahren beschreite. In "Gesund und Allergiefrei" habe ich in Kapitel 21 beschrieben, dass ich in den ersten Jahren einige Entgiftungskrisen durchgemacht hatte. Seit zirka 2 Jahren ernähre ich mich nun schon überwiegend im Sinne der höheren Ebenen der 3. Trennkoststufe. Das entspricht ungefähr drei Gaben der Vitamin-Entgiftung pro Tag, was natürlich nur dann möglich ist, wenn man eine gesunde Verdauungskraft hat und der Körper weitgehend entgiftet ist. Nun musste ich jedoch zu meiner Verwunderung in diesem Sommer, genau genommen vor 2 Wochen, während unseres Wanderurlaubs in den österreichischen Alpen feststellen, dass sich bei mir nach langer Zeit wieder einmal länger anhaltende Entgiftungssymptome zeigten. Diese Entgiftung wurde durch meine Ernährungsweise in Verbindung mit den hohen sommerlichen Temperaturen und den körperlichen „Anstrengungen“ in den Bergen hervorgerufen. Durch unsere Untersuchungen, die ich selbst und meine Frau an mir nach unserem Urlaub vornahmen, konnten wir eindeutig feststellen, dass es sich dabei um die letzten Reste des Penicillins handelte, das ich vor allem als Dreijähriger wegen einer Knochenmarksentzündung des Kniegelenks in großen Mengen über mehrere Wochen infundiert bekam – wie ich in „Gesund und Allergiefrei“ beschrieben habe, hatte ich als Kind und Jugendlicher ausgesprochen viele Antibiotika eingenommen. Damit verbunden verspürte ich kurzfristig und auch nur anstatzweise für mich heute relativ selten gewordene Emotionen von Angst, Unsicherheit und Verlassensein. Diese Emotionen waren im Körpergedächtnis an die abgelagerten Antibiotika, die sich vor allem aus den Knochen lösten, gebunden gewesen und wurden zusammen mit den Medikamenten freigesetzt. Dazu muss man wissen, dass ich damals einige Wochen allein in einem Zimmer gelegen hatte und meine Eltern in dieser Zeit nur durch eine Scheibe sehen konnte - vor 35 Jahren gab es noch solche absurden Vorschriften bei diesen Erkrankungen in den Krankenhäusern.
Was möchte ich mit dieser persönlichen Erfahrung sagen? Zum einen sollten wir nicht glauben, dass der Körper einer erwachsenen Person in der heutigen Zeit in ein bis zwei Jahren von allen Giften und "Schlacken" befreit werden kann. Dies ist auch mit den stärksten Entgiftungsmethoden nicht möglich! Um allergiefrei und relativ gesund zu werden, reicht es hingegen völlig aus, wenn das "Fass nicht mehr überläuft". Um das Fass jedoch völlig zu leeren, braucht man in der Regel viele Jahre, was natürlich von der Ausgangssitutation abhängt. Seien Sie daher nicht frustriert, wenn Sie vielleicht noch in fünf oder mehr Jahren Entgiftungsreaktionen bei sich beobachten, sondern seien Sie dankbar dafür, dass Sie Ihrem Körper dadurch überhaupt ermöglichen, von Grund auf gesund zu werden und dadurch auch langsamer zu altern. Außerdem ist dieser Reinigungsprozess ja auch die notwendige Voraussetzung dafür, um mit den zunehmenden kosmischen Energien nicht nur seelisch sondern auch körperlich in eine harmonische Resonanz zu treten.
Zum anderen sollten wir wissen, dass bei allen körperlichen Entgiftungsprozessen auch eine seelische Reinigung alter Emotionen stattfindet, die natürlich durch diese Reinigung für eine gewisse Zeit mehr oder weniger stark wahrgenommen werden können. Alle unerlösten bzw. negativen Emotionen können nämlich regelrecht „gebunden“ an entsprechende Gifte oder „Schlacken“ im Bindegewebe abgelagert und nicht nur durch psychische "Reinigungsprozesse" (Meditation, Rebirthing, tiefgehende Psychotherapie etc.) freigesetzt werden, sondern eben auch durch eine körperliche Reinigung.
Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg H. Müller-Burzler