Re: Wobe Enzym


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 04 Maerz, 2001 um 22:26:24:

Antwort auf: Wobe Enzym von Reinhard am 04 Maerz, 2001 um 21:27:41:

Die Firma Mucos stellt verschiedene Enzympräparate her, die sich in ihrer Zusammensetzung jedoch nicht all zu sehr voneinander unterscheiden. Die wesentlichen Bestandteile sind Trypsin und Chymotrypsin (die beiden wichtigsten eiweißspaltenden Bauchspeicheldrüsenenzyme) sowie Papain und Bromelain (zwei eiweißspaltende Enzyme der Papaya und Ananasfrucht). Für Gelenkentzündungen würde ich Ihnen jedoch nicht das Tumortherapeutikum Wobe-Mugos E sondern Wobenzym N Dragees oder Phlogenzym Filmtabletten empfehlen.

Das Geheimnis dieser Therapie sind also eiweißspaltende Enzyme, eben genau das, was unsere eigene Bauchspeicheldrüse ebenfalls produziert! Daher ist eine meiner wichtigsten Empfehlung bei vielen Erkrankungen, die Verdauungskraft des Magen und der Bauchspeicheldrüse zu reaktivieren, falls deren Funktionen geschwächt sind, und die Eiweißmenge pro Mahlzeit (vorübergehend) zu reduzieren. Wenn man dann noch die Kombinationsregeln einhält, sich allgemein gesund ernährt und den Körper entgiftet, kann man mit diesen Maßnahmen im Prinzip fast alle umwelt- und stoffwechselbedingten Erkrankungen heilen. Und chronische Gelenkerkrankungen gehören grundsätzlich immer dazu!

Es mag wohl spezielle Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Haifischknorpel oder Gelatine geben, die besonders auf die Knorpel von Gelenken wirken, jedoch helfen diese Hilfsmittel keinesfalls so gut, wie eine Ursachenbeseitigung! Eine gesunde Allgemeinernährung ist für alle Organe, Gelenke und Knochen immer das Beste.
Versuchen Sie, etwas ursächlicher zu denken und nicht so sehr nach einem bestimmten Produkt zu suchen, dass nun ganz besonders stark auf die Gelenke wirkt. Sie werden damit keinen Dauererfolg erzielen können.

Möglichst natürliches Vitamin E wirkt übrigens ebenfalls entzündungshemmend. Um damit jedoch bei Ihren Beschwerden Erfolg zu haben, sollte man mindestens 400 I.E. davon täglich einnehmen. Zu hohe Dosierungen von mehr als 1000 I.E. täglich können hingegen bereits negative Nebenwirkungen haben.

Viele Grüße H. Müller-Burzler


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