Re: Kinesologie


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 10 Maerz, 2002 um 14:44:27:

Antwort auf: Kinesologie von Thomas am 10 Maerz, 2002 um 12:04:33:

Hallo Thomas,
vielen Dank für Ihre ernst gemeinte Frage, denn meine Antwort ist für viele Leser sicherlich sehr wichtig. Ich nehme sie zum Anlass, ein wenig auszuholen und etwas von mir persönlich preiszugeben.

Als ich ungefähr 21 Jahre alt war, das ist nun schon 18 Jahre her, suchte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Heilpraktikerin auf. Dies war der Beginn einer Zeit, in der ich in nur wenigen Jahren ein völlig neues Bild von unserer Welt bekam. Die so genannte Realität, die ich zuvor kannte, wurde ergänzt durch die Welt der feinstofflichen Dimensionen und geistigen Wahrheiten. Irgendwann werde ich darüber einmal einen autobiographischen Roman schreiben – vielleicht im fortgeschrittenen Alter. Zurück zur Heilpraktikerin. Nachdem ich bei meinem ersten Termin vier Stunden mit ihr zusammengesessen hatte, gab sie mir ein paar Globuli, die ich vor ihren Augen lutschen sollte. Sie können sich sicherlich vorstellen, wie ich mich als Sohn eines Gynäkologen, der von homöopathischen Globuli bisher noch nie etwas gehört hatte, fühlte - damals war eine andere Zeit als heute, denn die Naturheilkunde wurde zu dieser Zeit durch Köhnlechner und andere Autoren erst langsam bekannt. Ich grinste zumindest über beide Ohren und fragte sie direkt ins Gesicht: „Und das soll mir helfen?“ Nun ja, so fing alles an! Diese Heilpraktikerin war zumindest schicksalsbestimmend für meinen beruflichen Werdegang. Nachdem ich dann tatsächlich durch die Homöopathie ein einschneidendes Erlebnis gehabt hatte, das ich später einmal beschreiben werde, fesselte mich diese Form der Medizin so sehr, dass sie mich bis heute nicht mehr losgelassen hat.
1992 schließlich eröffneten meine Frau und ich unsere Naturheilpraxis in Oberstimm bei Ingolstadt. Wenn man erfolgreich therapieren will, muss man grundsätzlich auch wissen, was einem Menschen genau fehlt bzw. was er hat. Eine möglichst genaue Diagnose steht somit vor jeder erfolgreichen Therapie. In unserer Heilpraktikerausbildung haben wir vor allem rein schulmedizinische Untersuchungsmethoden (Blutdiagnostik, manuelle Techniken etc.) gelernt. Diese sind aber leider für unsere Arbeit absolut unzureichend. Also wandte ich mich der Elektroakupunktur nach Voll und der Vegatest-Methode zu. Ich las einige Bücher darüber und belegte ein Seminar in München, das für mich jedoch mehr als ernüchternd war, denn die Ergebnisse dieser Methoden sind nur von wenigen Könnern verifizierbar (wiederholbar). Somit schieden für mich auch nach langem Üben diese Diagnosemethoden wieder aus.
Die Irisdiagnose ist ebenfalls für unsere Arbeit wenig sinnvoll, da man mit ihr nur einen allgemeinen Überblick über den körperlichen Zustand einer Person bekommen kann. Sie können mit ihr jedoch keine genauen Erkrankungen feststellen, welche Allergien möglicherweise eine Person hat oder ob zum Beispiel eine Verdauungsschwäche vorhanden ist. Also musste ich mich anderen Untersuchungsmethoden zuwenden. Da ich schon mit meiner Frau einige Tests aus John Diamonds wirklich empfehlenswerten Einstiegsbuch „Der Körper lügt nicht“ ausprobiert hatte, widmete ich mich nun voll und ganz dieser Methode. Durch viel Gebet und Meditation entdeckte ich schließlich innerhalb von einigen Jahren all das, was wir nun in unserer Praxis anwenden und worüber ich auch in einigen Jahren nach und nach ein paar Bücher schreiben werden.

Soviel zur Entstehung dieser Methode, der ich den Namen Aura-Kinesiologie gegeben habe.
Grundsätzlich war und bin ich immer sehr skeptisch gegenüber allen Ergebnissen, die wir mit der Aura-Kinesiologie erhalten. Diese ehrliche Selbstkritik und Skepsis gegenüber den eigenen Ergebnissen bringe ich übrigens auch allen unseren Schülern bei! Denn alle Ergebnisse können sowohl durch die zu testende Person als auch den Tester mental beeinflusst werden, wodurch man natürlich sehr schnell verfälschte Ergebnisse bekommen kann. Aus diesem Grund habe ich unsere Methode so weit entwickelt, dass die Fehlerquote so gering wie möglich gehalten wird. Dennoch muss man als Therapeut immer völlig neutral mit diese Methode umgehen und sollte zumindest während des Testens auch in seiner eigenen Mitte ruhen. Das wiederum setzt voraus, dass man ein einigermaßen „geregeltes“ und gesundes Leben führt.
Wenn man nun mit Hilfe der Aura-Kinesiologe zu einem Ergebnis kommt, so dient dieses Ergebnis nur dazu, dass man weiß, was zu tun ist. Das Phantastische unserer Methode ist aber auch die Therapiekontrolle, wodurch man bereits beim ersten Termin die ausgesuchten Mittel auf ihre Wirksamkeit überprüfen kann – und zwar wesentlich genauer, als es bisher mit anderen kinesiologischen Tests möglich ist. Unseren Patienten sagen meine Frau und ich daher immer, dass es nicht so wichtig ist, dass sie verstehen, was wir in der Praxis tun bzw. testen, sondern dass das Ergebnis bzw. der therapeutische Erfolg entscheidend ist. Wäre der Erfolg nicht da, würde ich natürlich an unserer Testmethode zweifeln. Da diese jedoch eine derart hohe Treffsicherheit ermöglicht, von der die meisten Therapeuten nur träumen, kann man sich auf die Ergebnisse durchaus verlassen. Das schließt natürlich grundsätzlich nicht aus, dass wir in bestimmten Fällen auch andere Diagnosen hinzuziehen, wie zum Beispiel Blutuntersuchungen. Außerdem ist damit auch nicht gesagt, dass wir deshalb immer Erfolg haben müssen!
Was meine Forschungen im Bereich der Ernährung angeht, so habe ich diesbezüglich nur das in „Gesund und Allergiefrei“ veröffentlicht, was absolut sicher ist. Das heißt, es handelt sich dabei nicht nur um kinesiologisch oder mit der Wünschelrute ermittelte Ergebnisse, sondern um alltäglich bewiesene Tatsachen, die wir nunmehr an zirka 3000 Patienten dokumentiert haben. Was hingegen meine Aussagen zu den Transmutations- und Neubildungsprozessen von Vitaminen und Mineralien im Körper bei der Anwendung der höheren Ebenen der 3. Trennkoststufe anbetrifft, so bin ich diesbezüglich noch in der Phase, in der ich Beweise und Anwendererfahrungen sammle. Ich hätte diese Dinge jedoch nicht schon in „Gesund und Allergiefrei“ und in diesem Forum erwähnt, wenn ich nicht wüsste, dass es wahr ist (ein wenig „Provokation“ habe ich mir somit erlaubt). Wenn man dieses Wissen jedoch im ganzen Zusammenhang veröffentlicht, muss es für die Fachwelt „niet- und nagelfest“ sein, da es sonst zu unüberschaubaren Angriffen kommen wird. Außerdem muss die Zeit reif dafür sein, da dieses Wissen revolutionär ist.

Um meine Worte noch einmal kurz zusammenzufassen: Die Kinesiologie diente und dient mir ausschließlich als „Krücke“, um das, was ich in meinem Inneren durch Gebet und Meditation als Wahrheit erfahre, einer ersten Prüfung zu unterziehen. Stellt sich das im Inneren Erfahrene mit Hilfe unserer Testmethoden dann tatsächlich als wahr heraus, muss es sich jedoch noch durch häufige und lange Anwendungen bewähren. Erst wenn diese Bewährungszeit vorüber ist, veröffentliche ich die Ergebnisse entweder in meinen Büchern oder im Forum. Häufig vergehen dabei einige Jahre, da ich sehr verantwortungsbewusst mit meinen Aussagen umgehe.

Ich habe mir sehr viel Zeit für diese Antwort genommen, weil ich weiß, wie wichtig sie ist. Ich hoffe, dass Sie durch die Beschreibung der Entwicklung dieser Methode und unseres Umgangs damit nun besser nachvollziehen können, dass auch wir keine blinden Gläubiger von irgendeinem energetische Test sind, sondern äußerst kritische Anwender, bei denen keineswegs die kinesiologischen Tests im Vordergrund stehen, sondern immer das therapeutische bzw. lange bewährte Ergebnis.

Viele Grüße H. Müller-Burzler



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