Re: Wann bin ich gesund? -Meine Theorie


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.mueller-burzler.de ]

Abgeschickt von Gudrun am 20 Maerz, 2002 um 13:54:17:

Antwort auf: Wann bin ich gesund? -Meine Theorie von Sibylle. am 14 Maerz, 2002 um 10:01:59:

hallo sibylle,

deine frage wann bin ich gesund hat mich sehr interessiert, denn sie betrifft uns alle.
ich könnte jetzt einfach schreiben:gesund sind wir, wenn körper, geist und seele im einklang sind.
mein vorgehen: nicht zu sehr in der vergangenheit wühlen, nicht an fragen, die ich mir nicht beantworten kann hängen bleiben, frühjahrsputz machen und zwar auch in meinen gedanken und gefühlen, dem verzeihen einen grossen raum geben,
die krankheit annehmen damit ich auch die gesundung annehmen kann.

daran denken, dass wir nicht alle bereiche unseres lebens gleichzeitig optimal gestalten können und uns damit nie unter druck setzen oder von anderen unter druck setzen lassen. und zeit lassen fürs gesund werden und uns diese zeit gönnen.

über die lebenskraft kannst du z.b. im *organon*
von samuel hahnemann einiges nachlesen.

ich denke schon, dass wir mit unterschiedlichen voraussetzungen in die welt gesetzt werden.
unsere vorfahren haben schon eine brisante mixtur an krankheiten hinterlassen, die sie an uns weiter gegeben haben.

gute erfahrungen habe ich gemacht mit taraxacum urtinktur von ceres.
"über das wesen der pflanze steht da geschrieben:
der löwenzahn gehört zu den anpassungsfähigsten und vitalsten pflanzen. die durch den löwenzahn vermittelte verwandlungs- und anpassungsfähigkeit bezieht sich gleichermassen auf ideen, wertvorstellungen und anschauungen, wie auf die stoffwechselaktivitäten der leber. beide ebenen weisen einen engen zusammenhang auf. wie die leber eine rege umwandlungsaktivität von chemischen substanzen entfaltet, so erfährt die innere anschauung im verlaufe des lebens immer wieder anpassungen, änderungen und erweiterungen. vorstellungen müssen an der lebenserfahrung überprüft und - wenn erforderlich- angepasst oder korrigiert werden. doch bereitet kein anderer prozess auf der seelisch-geistigen ebene soviel mühe, wie die änderung von einmal gebildeten werten und anschaungen. zwar weichen vorstellungen und realitäten aufgrund der unvollkommenheit des bewusstseins immer mehr oder weniger voneinander ab, wird jedoch ein bestimmtes mass der abweichung überschritten, so führt dies zu ärger oder bitterkeit. damit ist in der regel auch eine störung der leberfunktion und des galleflusses verbunden. der löwenzahn dynamisiert die wandlungs- und anpassungsprozesse, löst stauungen und erstarrungen in geist und körper und vermittel dadurch neue lebenskraft."

als anwendungsgebiet wird genannt: krankheiten bei denen ungenügende leberfunktion zu erstarrungs-ermüdungs-und stauungsprozessen führt, ausleitung und entgiftung über die leber, stoffwechselkrankheiten, rheuma, allergien, schwäche, cfs, störungen des gallenflusses, mangelnde fettverdauung, obstipation, vor amalganentfernung.

vielleicht nützt dir das ein wenig.

fg gudrun


: Ich habe dazu folgende Überlegungen:
: Meiner Meinung nach hört eine Entgiftung nie auf. Die "Hauptentgiftung" kann ein Jahr, vielleicht auch zwei Jahre, vielleicht auch länger dauern. Aber selbst dann, wenn der Körper von den meisten Schlacken und Giftstoffen befreit ist, hört er nicht auf zu entgiften. Dies könnte er wahrscheinlich nur, wenn wir uns in einem Glashaus bewegen würden, d.h. wenn wir gegen sämtliche schädlichen Umwelteinflüsse von Aussen abgeschirmt wären. Dann wäre aber noch die Frage, ob wir mit der Nahrung, selbst wenn sie super-bio wäre, nicht weiterhin Giftstoffe aufnehmen würden. Ergo: solange von Aussen was reinkommt (über den Magen, die Haut, die Lungen etc.), muss sich der Körper damit auseinander setzen.

: Nun die zweite Überlegung:
: Je gesünder und energiereicher ich mich mit der Zeit ernähren kann, desto besser geht es mir dann auch. Aber: sobald ich meine Ernährung zu rasch auf eine höhere Ebene umstelle, kann es passieren, dass ich Entgiftungserscheinungen (-krisen) habe. Nun gehe ich mal davon aus, dass wir krank sind, d.h. unser Fass ist am überlaufen. Sobald ich mit der Heilung (Entgiftung über die Ernährung, mit Hilfe von Vitaminen oder hom. Medikamenten) erste Erfolge habe, geht es mir besser, d.h. das Fass läuft nicht mehr über, ist aber immer noch randvoll. Wenn ich nun meine Ernährung nicht umstelle, dann bleibt mein Fass randvoll. Ich kann mich aber theoretisch sehr gut dabei fühlen, denn ich ernähre mich entsprechend meinem "Vergiftungsgrad". Ernähre ich mich aber immer besser, mache also im Entgiftungsprozess Fortschritte, dann wird mein Fass immer leerer. Trotzdem kann es sein, dass es mir sehr schlecht dabei geht. In der Theorie könnte ich also gesünder sein (Fass schon halb leer, also Schlacken schon fast alle aus dem Körper entfernt), mich aber krank fühlen, während jemand, der sich normal-mischkostmässig ernährt und dessen Fass noch fast randvoll ist, überhaupt keine Symptome mehr hat und der vermeintlich meint, dass er gesund wäre.

: Die Frage deshalb: wann bin ich gesund? Wann weiss ich, dass ich nicht nur die Spitze des Eisberges abgetragen habe, sondern wirklich in die Tiefen vorgedrungen bin?

: Sie haben mal geschrieben, dass Gesundheit für sie bedeutet, dass man -zumindest in der Theorie- alles wieder essen kann. d.h. ich könnte dann auch wieder Milch trinken und Fleisch essen (ob ich es will ist etwas anderes, aber ich könnte es, weil mein Körper die Verdauungskraft dazu hat). Jemand, der sich aber mit der normalen Mischkost ernährt und der deshalb keine Symptome (Entgiftungskrisen) hat, könnte sich nun aber denken, er wäre gesund (da er ja alles essen kann), obwohl er das vielleicht gar nicht ist.

: Waren meine Überlegungen nun zu umständlich?
: Wäre schön, wenn Ihr Anderen vielleicht auch mitdiskutieren würdet.

:
: Liebe Grüsse
: Sibylle.




Antworten:



Ihre Antwort

Name:
E-Mail:

Subject:

Text:

Optionale URL:
Link Titel:
Optionale Bild-URL:


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.mueller-burzler.de ]