Diabetes mel. Typ 1, Pankreasinsuffizienz, Konzentrationsstörungen


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Abgeschickt von Issi am 11 April, 2002 um 10:01:23

Hallo Herr Müller-Burzler,
hallo an alle anderen,

Ich habe einen 6-jährigen Sohn, der seit 3 Jahren nach einer FSME-Immunisierung (FSME-Immun der Fa. Baxter, Vorläufer von TicoVac,welches vom Markt genommen wurde) an insulinpflichtigem Diabetes erkrankte, ebenso an einer Pankreasinsuffizienz und an massiven Konzentrationsstörungen.

Mein Sohn war bis dahin nie krank, er konnte mit 1 Jahr und 10 Monaten alle Farben benennen (sogar apricot, kiwi oder flieder). Mit 2 Jahren kannte er die Zahlen und mit 2 1/2 fing er mit dem großen ABC an.

Mit knapp 3 Jahren erkrankte er und aus war es. Er war nicht mehr das Kind, welches er zuvor war. Er wurde regelrecht zuckersüchtig, aggressiv (was ihm aber selbst nicht gefiel!!!), er brauchte sehr lange um wieder seinen Namen schreiben zu können. Lesen, Schreiben, Rechnen, alles was mit Konzentration zu tun hat, fällt ihm unheimlich schwer.

Durch ärztliche Fehlbehandlung wäre er uns beinahe gestorben. Damals hatte er unter einer massiven Insulinresistenz zu leiden. Durch die Therapie eines sehr guten Arztes in Bad Homburg (450 km entfernt), die uns wohl ein Vermögen gekostet hat, lebt er, Gott sei dank, heute noch.

Er war damals stark quecksilberbelastet (durch mich), welches wir aber zum Großteil durch die Klinghardt-Therapie ausgeleitet haben. Der Kopf ist definitiv nicht mehr belastet, jedoch das Rückenmark, die Bauchspeicheldrüse, der Darm.

Er kann keine Rohkost zu sich nehmen, er bekommt sofort Krampfdurchfälle. Anfangs gaben wir ihm Kreon, was uns aber nicht zusprach, da er immer durch die Enzyme nach Schwein roch (wir Eltern sind Vegetarier). Wir geben ihm seit über einem Jahr erfolgreich Coprinus-Pilzkapseln der Fa. Mykovital. Dadurch kann er ein wenig Rohkost essen, außer saure Früchte, auch Äpfel nicht.

Zusätzlich bekommt er OpCplus-Kapseln. Zusammen mit dem Coprinus benötigt er dadurch bis zu 8 Einheiten weniger Insulin. Auch sonst ist er nicht krankheitsanfällig.

Was von Geburt an war: Ich konnte nicht stillen, d.h. es kam keine Milch (meine Brustdrüsen waren stark schwermetallbelastet). Aber der 3 Woche wurde er voll zugefüttert mit Ha- Babynahrung. Daduch bekam er eine verstopfte Nase, die er bis heute noch hat. Die Borken muß ich täglich mit der Pinzette entfernen. Ebenso bekam er eine sehr schlechte Haut. An den Wangen und Oberarmen sind unzählige kleine Pickelchen. (Übersäuerung?)

Wir haben schon vieles versucht, waren bei unzähligen Ärzten, Heilpraktikern, Homöopathen. Nichts hat bislang geholfen.

Seit einiger Zeit hat er geschwollene Mandeln. Er kann nachts nicht atmen. Dabei schnarcht er. Er atmet auch tagsüber manchmal sehr stockend. Vor allem kann er nicht durch die Nase atmen. Er steigt sofort wieder auf Mundatmung über.

Haben Sie eine Idee?

Was uns derzeit in erster Linie am Herzen liegt, sind die Konzeantrationsstörungen. Er ist hyperintelligent, aber er kann nur "lernen", wenn man ihm die Dinge erklärt, vorliest. Er ist sehr wissensdurstig, aber er kann, wenn er versucht zu lesen, nichts behalten.

Was wird also in der Schule?

Besten Dank für Ihre Hilfe.

Die besten Wünsche, Issi


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