Re: Wie lange Zinkorot 25 bei Leberstau?


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 10 Mai, 2002 um 00:09:40:

Antwort auf: Wie lange Zinkorot 25 bei Leberstau? von Silvia am 06 Mai, 2002 um 21:19:35:

Hallo Silvia,
der Zinkbedarf von Erwachsenen liegt bei 12 bis 15 mg pro Tag. Für Stillende wird der Tagesbedarf für Zink sogar mit 22 mg angegeben. Generell ist eine zusätzliche Zinkzufuhr, die nicht über dem zwei- bis dreifachen Tagesbedarf liegt, angeblich unschädlich, weshalb man in der Regel auch nicht mit irgendwelchen Nebenwirkungen rechnen muss. Sie können daher relativ bedenkenlos über längere Zeit 25 bis 30 mg Zink zusätzlich pro Tag einnehmen, ohne dass Sie mit einem sekundären Kupfermangel rechnen müssen. Kupfer und Zink sind zwar Antagonisten (Gegenspieler), solange man als Erwachsener jedoch nicht mehr als 30 mg Zink pro Tag zusätzlich zu sich nimmt, kommt es auch bei längerer Einnahme zu keiner vermehrten Kupferausscheidung.
Dass die Firma Wörwag auf dem Beipackzettel des Zinkorot 25 den von Ihnen angesprochenen Hinweis stehen hat, ist eine reine Sicherheitsmaßnahme und dient unter anderem der juristischen Absicherung.

Bezüglich Ihrer Frage wundere ich mich jedoch, warum Sie seit vier Monaten vom Zink abhängig sind. Normalerweise gibt man das Zink als Ergänzung zu den B-Vitaminen und dem Vitamin C im „dritten Leberstaustadium“, wenn bereits das TMS D33 für sich allein nicht mehr wirkt, da in diesem Stadium die Vitamin-B-Reserven, das Vitamin C und das Zink in der Leber verbraucht sind? Hat man die Aufbau- und Entgiftungstherapie und somit die Entgiftung gestoppt, sollte ein stärkerer Leberstau nach wenigen Tagen bis Wochen deutlich abklingen, so dass Sie dann zumindest nicht mehr auf das Zink angewiesen sind. Meine Frage an Sie ist daher: Warum entgiften Sie so intensiv, sodass Sie bereits seit vier Monaten auch auf das Zink angewiesen sind? Haben Sie möglicherweise ein paar Änderungen Ihrer Ernährungsweise zu schnell vorgenommen? Falls ja, sollten Sie unbedingt eine Bremse einbauen, das heißt, Sie sollten sich so ernähren, dass die Entgiftung deutlich verringert wird. Wenn die Entgiftung deutlich nachgelassen hat bzw. zum Stillstand gekommen ist, sollten Sie Ihre Ernährung Stufe für Stufe verbessern und die Aufbau- und Entgiftungstherapie sehr vorsichtig anwenden – in den ersten Monaten (bis Jahren) nicht häufiger als zweimal wöchentlich mit 10 bis 20 Gramm Nüssen oder Samen.

Recht herzlich Grüße H. Müller-Burzler




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