Bitte beantworten: Neurodermitis, Allergien, Schwermetallbelastung bei 1 1/2-jährigen


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Abgeschickt von Ines am 17 Mai, 2002 um 20:38:00

Hallo alle miteinander,
sehr geehrter Herr Müller-Burzler,

....

Mein Sohn Jonas hat sozusagen seit seiner Geburt eine starke Neurodermitis mit Allergien auf wirklich alles, lediglich Reis, Hirse und Weizen (allerdings in Maßen), Kürbis, Pastinake, Apfel und Birne gekocht verträgt er bislang.

Seit der Ernährungsumstellung vor einem Jahr auf Vollwertkost und mit einzeln ausgetesten verträglichen Lebensmitteln (s. o.) sieht - besser sah - unser Kind dann langsam relativ gut aus ("nur noch" Hals, Ohren, Hände, Unterarme, Kniebeugen.

Seit 1 Jahr behandeln wir Jonas nun homöopathisch: Sein Konstitutionsmittel Sulfur hat bis Weihnachten immer gut gewirkt, seitdem schlägt es nicht mehr an.

Im März diesen Jahres bekam er eine Gabe Psorinum in der C30 (sozusagen zum Test, ob und wie er darauf anspricht), nach einem kurzen heftigen Aufleben seiner Neurodermitis (jedoch mit Wegfall des Juckreizes) wurde die Haut so richtig glatt wie bei anderen kleinen Kindern - das versehentliche Anfassen einer Hühnereischale hatte jetzt (2 Wochen nach der Psorinumgabe) nur ein paar Frieseln zur Folge, die am nächsten Tag komplett weg waren (zur Erklärung: vorher löste ein Hühnereischale einen starken Schub an den Händen aus, der sich dann seine 1 bis 2 Wochen hartnäckig hielt). Auch war unser wirklich hyperaktives Kind in dieser Zeit ein wirklich liebes, ruhiges Kind geworden bzw. gewesen.

Nach 4 Wochen dauerte die Abheilung schon merklich länger und ging auch nicht mehr so richtig weg. Eigentlich ein gutes Zeichen. Also gab es jetzt das Psorinum in der C200 - und damit gingen "unsere Probleme bzw. Sorgen" wieder los: Anfangs keinerlei Veränderung an Haut und "Seele"; nach ca. 2 Wochen flackert die Neurodermitis - diesmal mit Juckreiz - wieder auf, unser Kind ist unausstehlich (ningelig, nein-nein-nein), unruhig, unkonzentriert wie nie und mit einmal ängstlich - selbst vor der kleinen Melanie, die er - "früher" selbst über den Haufen rannte. Auf dem Spielplatz auf der Rutsche verfällt er regelrecht in Panik und stürzt halb dieselbe hinunter, nur weil ein anderes Kind entweder hinter ihm steht oder auf dem Podest in seine Richtung kommt. Wenn er sich einmal getraut hat (mit viel gut Zureden), sich seine ihm weggenommene Schaufel wieder zurückzuholen, dann verfällt er in dieselbe o. g. Panik und setzt an zum Ausreisen. - Ich erkenne mein Kind wirklich einfach nicht mehr wieder ...

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Jonas eine Symbioeselenkung bekommt (die mir vor einigen Jahren selber sehr gut geholfen hat und seitdem bislang (noch) alles wieder vertrage) nebst Autovaccine. Auch liegt bei Jonas eine Quecksilberbelastung vor, die in meiner notwendigen Zahnbehandlung während der Schwangerschaft begründet liegt und auch ausgetestet wurde.

Ich weiß nicht, ob dies alles vielleicht nur einer Heilkrise gleichkommt oder auch nicht. Ich habe mich übers Jahr nun wirklich schon ohne Pause mit Homöopathie, Allergien, Neurodermitis, Ernährung, etc. beschäftigt und glaube eigentlich, etwas zu wissen - aber mit jedem neuen Buch weiß ich, dass ich eigentlich nichts weiß. Ich weiß auch, sehr geehrter Herr Müller-Burzler, dass Sie wahrscheinlich über meinen Beitrag die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber es gibt so viele Wege und Möglichkeiten, Jonas´ seine Probleme zu lösen - aber den für sich richtigen Weg zu finden, ist so schwer ... Ich habe unter anderem auch Ihr Buch Gesund und Allergiefrei gelesen und weiß nun auch nicht mehr, was noch etwas bringt: die Schwermetallausleitung, Vitamine ... - Apropos Schwermetallausleitung: so wie ich das verstanden habe, "mobilisiert" das Mercurius solubilis nur das Quecksilber - zum Ausleiten empfehlen Sie TMS D33. Was wäre, wenn ich nur das Merc. sol. benützen würde?

Wir haben jetzt schon so viel durchgemacht mit unserem Knirps, den wir trotz allem Problemen, Streß und Kummer nie wieder hergeben wollen - jedoch ist mir die
ganze Problematik zur Zeit etwas zu hoch und ich habe eigentlich keinen richtigen Durchblick mehr. ... Ich mußte mich jetzt sozusagen einfach einmal bei Ihnen ausheulen ...

Vielleicht können Sie, sehr geehrter Herr Müller-Burzler, mir ein paar Tips geben oder vielleicht einfach nur etwas Mut zusprechen, dass wir alles mal wieder auf die Reihe bringen.

Vielen Dank im voraus an alle, die sich mein Klagelied wenigstens einmal durchgelesen haben.

Ciaoi, Ines


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