Re: ...und trotzdem Asthma...


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Abgeschickt von Richard Friedel am 15 Juni, 2002 um 13:05:51

Antwort auf: ...und trotzdem Asthma... von Diana am 09 Juni, 2002 um 15:21:24:

: Ich bin sehr enttäuscht...Nachdem ich Ihr Buch in die Hände bekam und alles mit der Ernährung konsequent durchführte+Ihre homöopathische Behandlung bei meinem Sohn(fast drei Jahre)einsetzte (wir waren im November 2001 bei Ihnen in der Praxis)hat er neben der (besser gewordenen) Neurodermitis jetzt noch Asthma bekommen. Entgiftungserscheinung, Leberstau, psychisch, trallala...Die schulmedizinisch behandelten Leidensgenossen haben den gleichen Verlauf, manchmal sind sie sogar ganz beschwerdefrei ohne jede Medizin derzeit. Ich glaub an nix mehr..

Hallo Diana,
trotz Deiner Enttäuschungen werde ich doch ein Wort für die Diät bei Asthma einlegen und eine begründete Warnung vor der schulmedizinischen Behandlung des Leidens geben.

Nach dem schweren Asthmaausbruch vor 5 Jahren entwickelte ich extreme Allergien. Ich wurde schleunigst Eßneurotiker. Die Allergien standen aber deutlich in Wechselbeziehung zum üblen Asthma. Der Ausweg für mich war jedoch die Atemtechnik. Das brachte mir auch die Erlösung von der Milch- und anderen Allergien. Vom Ananas abgesehen war alles wieder in Ordnung. Asthma im Sinne einer Krankheit als Chance also.

Die schulmedizinische Vorgehensweise bei Asthma sehe ich jetzt als bestenfalls veredelte Scharlatanerie an, wobei Facharzt und überwiesener Patient gleichermaßen ahnungslos sind.

Dies ergibt sich aus dem Dogma, und nicht aus einem wissenschaftlich abgeleiteten Prinzip, dass die Aufgabe der Nase sich auf "Erwärmen, Befeuchten und Reinigen" der Atemluft beschränkt ist.

Logischerweise ist dann ein Luftströmungswiderstand in der Nase als echtes Hindernis für die Atmung einzustufen, ein Prinzip, das sich vielleicht auch aus dem mechanische Denken der Ärzte ergibt. Ist ja unwichtig. Punkt ist, dass die Ärzte so denken.

Unschwer kann man aber erkennen, dass das Prinzip falsch ist. Atmet man tief durch die Nase ein, so ist die Atemmenge viel, viel größer als beim Einatmen durch den weit offen gehaltenen Mund und Rachenraum (Hustenstellung).

Ein Widerstand in der Nase ist also nützlich und ein wichtiger Teil des Durchatmens. Die Schulmedizin darf anders denken, aber ihre Behandlung von Asthma ist von einer Lawine der Erkrankungen begleitet worden.

Nach Studium der Literatur über Atemtechniken und insbesondere der Bücher von Dr. Julius Parow (1901-1986, Volltexte auf dem Net verfügbar, siehe meine Homepage http://www.lrz-muenchen.de/~Provis/) kommt man zu dem Schluss, dass der Atmungswiderstand in der Nase (oder im Rachenraum bei der Mundatmung) diese wichtige Rolle beim Einatmen im Zusammenhang mit dem Zwerchfell spielt.

Durch die Forschung über das SIMT (Atmung durch einen Widerstandsapparat) weiß man von der lindernden Wirkung eines Widerstands (Apparat) bei Asthma, die auch Thema bei Dr. Parow (Nase) ist.

Es ergibt sich folgendes Bild der Tätigkeit des Zwerchfells.

Das Zwerchfell ist eine kräftige Blutpumpe ("zweites Herz"), die das Blut aus den Beinen befördert und nebenbei die Bauchorgane massiert.

Seine Tätigkeit ist vom Nasenwiderstand stark oder sogar völlig abhängig.

Beim Gesunden überwindet das Zwerchfell Verengungen in den Lungenatemwegen. Dies ist Teil seiner Arbeit. Die Arbeit hält das Zwerchfell gesund und kräftigt es

Allergiebedingte Verengungen scheinen ein Sonderfall zu sein, die mit besonderen Übungen (SIMT, Parow) zur Kräftigung des Zwerchfells und mentalem Training überwunden werden können.

Bei Asthma spielt die Schulmedizin mit der Pharmabehandlung und mit ihrem Unwissen über den Nasenwiderstand eine bedenkliche und möglicherweise fatale Rolle. Denn wenn das Zwerchfell - in ihm sahen angeblich die Griechen in der Antike den Sitz der Seele - seiner Rolle als Überwinder von krankhaften Verengungen beraubt wird, erfolgt eine Abschwächung. Der Patient wird tendenziell immer mehr von den Asthmamitteln abhängig, um die Lunge vollständig zu öffnen, d. h., so dass kein Gefühl der Atemnot entsteht. Durch die Dauermedikation (Kortison) lässt sich aber eine Art Gesundheit vortäuschen, wenn die unnatürliche Verengungstendenz im Schach gehalten wird. Es gibt sogar asthmatische Spitzensportler, die medikamentenabhängig sind.

Wird die Funktion des Zwerchfells durch Asthmamittel beeinträchtigt, so geht das "zweite Herz" auch verloren, was die Herren Lungenfachärzte bzw. Pneumologen nicht interessiert, weil es außerhalb ihres Fachgebietes geschieht. Deshalb redet man ja von Fachidioten.

Es werden SIMT-Apparate angeboten (Powerlung, Powerbreathe, Trainair, Ultrabreathe usw., siehe das Internet), die Wirkung kann man aber test, indem man durch einen dünnen (1/8 Zoll) Trinkhalm ein und durch die Nase ausatmet. Möglicherweise sind die Apparat daher überflüssig! Siehe wieder meine Homepage. Richard Friedel





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