Re: Darmpilze und Afterjucken in Schwangerschaft


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 16 Juni, 2002 um 13:44:10:

Antwort auf: Darmpilz? in Schwangerschaft von Melanie am 13 Juni, 2002 um 10:12:37:

Hallo Melanie,
für chronisches Afterjucken sind in den meisten Fällen Dickdarmpilze verantwortlich. Wie Darmpilze entstehen, wurde in diesem Forum bereits mehrmals besprochen. Außerdem finden Sie dazu eine Leseprobe auf der Seite von „Gesund und Allergiefrei“ (siehe in der Linkleiste auch den Link „Bücher“). Lesen Sie dazu bitte auch den Artikel „Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung“.
Die meisten Frauen haben in der heutigen Zeit während der Schwangerschaft jedoch auch einen mehr oder weniger starken Leberstau wegen der so genannten Schwangerschaftsentgiftung (mehr dazu im Artikel „Alle Allergien sind heilbar“). Ein solcher Leberstau kann sich infolge der Pfortaderstauungen nun auch negativ auf die Darmflora auswirken, wodurch sich die Darmfloraverhältnisse verschlechtern. Darmpilze und Leberstau können das Afterjucken dann natürlich deutlich verstärken.

Um das Afterjucken ursächlich in den Griff zu bekommen, sollten Sie einen möglichen Leberstau weitgehend kompensieren. Lesen Sie dazu bitte den Beitrag „Ausführliche Beschreibung der Leberausleitung“ (für weitere Antworten zu diesem Thema geben Sie bitte die Begriffe "Leberstau" und „Leberausleitung“ in der Suchmaschine am Kopf des Forums ein).
Als nächstes sollten Sie sich so ernähren, dass dadurch keine Darmflorastörungen entstehen können (siehe den Artikel „Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung“). Denn wenn die Darmflora gesund ist, können sich keine Darmpilze im Darm vermehren. Oder anders ausgedrückt: Es hat nicht viel Sinn, nur die Darmpilze zu bekämpfen, wenn man nichts für eine gesunde Darmflora tut! Eine gesunde Darmflora hält somit das Wachstum aller nicht erwünschten Keime im Darm in Schach.
Aber auch wenn Sie die Kombinationsregeln einhalten (siehe den Artikel „Die sieben Säulen ...), kann für Ihre Darmpilze noch eine Verdauungsschwäche verantwortlich sein. Dann empfehle ich Ihnen, nicht zwei bis drei größere Mahlzeiten pro Tag zu verzehren, sondern mehrere kleine.
Um den Abbau vorhandener Darmpilze zu beschleunigen, können Sie einmal täglich ein Zäpfchen „Exmykehl D3“ (von der Firma Sanum-Kehlbeck) anal einführen.

Wie ich in meinen Büchern beschrieben habe, können Sie ohne Bedenken das Tote Meersalz D33 (TMS D33), aber auch das Exmykehl D3 in der Schwangerschaft einsetzen. Für das Baby ist ein Leberstau mit all den Giften, die es über die Plazenta aufnimmt, „viel schlimmer“, als wenn Sie ein paar Mal täglich das TMS D33 und möglicherweise auch synthetische B-Vitamine und etwas Zink einnehmen. Mehr dazu in „Gesund und Allergiefrei“ und im „Handbuch für Allergiker“.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiterhelfen. Bitte beachten Sie, dass Sie weder in der Schwangerschaft noch in der Stillphase eine Aufbau- und Entgiftungstherapie machen sollten, weil eine zusätzliche Belastung Ihres Blutes und der Muttermilch mit gelösten Giften für das Baby nicht vorteilhaft ist.

Viele Grüße H. Müller-Burzler



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