Re: Eiweißverdauungsenzyme - wann einnehmen & Fragen zum Buch


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 20 Juli, 2002 um 01:12:34:

Antwort auf: EiwEissverdauungsenzyme - Wann einnehmen & Fragen zum Buch von Yuff am 16 Juli, 2002 um 15:41:25:

Hallo Yuff,
Papaya- und Ananasenzyme unterstützen bekanntermaßen die Eiweißverdauung. Jedoch sollten alle Enzympräparate magensäureresistent sein, denn sonst werden sie, wenn man sie gleichzeitig mit der Nahrung aufnimmt, von der Magensäure teilweise zerstört bzw. inaktiviert. Entsprechende Präparate haben dann eine säurefeste Außenhülle, die sich erst im alkalischen Dünndarmmilieu auflöst. Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Patienten, bei denen eine vorübergehende Enzymsubstitution sinnvoll oder notwendig ist, nur säurefeste Präparate. Außerdem ziehen wir wegen der besseren Effektivität in den meisten Fällen tierische Bauchspeicheldrüsenenzyme (z. B. von Schweinen) vor, soweit das die Patienten natürlich wollen – die meisten unserer Patienten sind sowieso keine Vegetarier und haben daher weder aus ethischen noch aus gesundheitlichen Gründen etwas dagegen. Auch wir betrachten diese Präparate als relativ gute Kompromisslösung, zumal die Tiere ja nicht wegen der Enzyme, sondern wegen des Fleisches geschlachtet werden und die Enzyme somit als Abfallprodukt anfallen.
Um die Eiweißverdauung mit entsprechenden Enzymen zu unterstützen, sollten die Präparate zum oder nach dem Essen mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Nimmt man sie vor dem Essen ein, kann es passieren, dass sie den Darm vor der Nahrung erreichen und somit teilweise im Dünndarm resorbiert werden. Der Eiweißverdauung stehen sie dann natürlich weniger oder nicht mehr zur Verfügung. Verfolgt man mit den Enzymen hingegen andere therapeutische Ziele, wie z. B. die Behandlung von Entzündungen oder Krebs, sollten die Enzympräparate am besten auf leeren Magen eingenommen werden.

„Impfblockaden“ (genauer: Immunblockaden durch nicht richtig überwundene Impfungen) testen wir in unserer Praxis unter Verwendung entsprechender Nosoden (= potenzierte Krankheitskeime etc.) mit kinesiologischen Tests. Schulmedizinsch sind solche Störungen meines Wissens nach bis heute nicht nachweisbar.

Unter Geistheilung verstehe ich, wenn die Kraft Gottes Heilungen bei Menschen, Tieren oder in der Natur bewirkt. Das kann bei besonders „fähigen“ Menschen, die in ihrer Seele eins mit Gott sind, so wie es Jesus war und natürlich noch ist, durch ein einziges Wort oder einen Gedanken geschehen und andere legen dazu möglicherweise die „Hände auf“ und lassen die Kraft Gottes durch sich fließen, soweit sie dazu in der Lage sind, sich also entsprechend öffnen können. Geistheilung schließt somit auch die Selbstheilung durch das eigene Denken bzw. die Ausrichtung des Denkens bzw. der Seele auf Gott mit ein.

Das Buch „Gesund und Allergiefrei“ bleibt im Wesentlichen so wie es ist. Wie bereits mehrfach angekündigt wird es dazu einen Folgeband geben, worin unter anderem die höheren Ebenen der 3. Trennkoststufe und weitere interessante Wirkungen des Salzes, insbesondere des Stein- und Kristallsalzes, beschrieben werden. Außerdem arbeiten wir an einem Rezeptbuch. Darüber hinaus habe ich vor, soweit es meine Zeit erlaubt, in den kommenden Jahren, viele Fragen und Antworten dieses Forums mit unseren Erfahrungen, die wir mit unseren Patienten und in den Seminaren gesammelt haben, in ein Ergänzungsbuch zu „Gesund und Allergiefrei“ einfließen zu lassen, wodurch viele Ernährungs- und Gesundheitsthemen noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet werden.

Ich hoffe, all Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben.

Viele Grüße H. Müller-Burzler



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