Re: Was gehört zu sauren Früchten?


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 10 April, 2001 um 19:35:35:

Antwort auf: Re: Neuer Ernährungsartikel ist online von Margret Landgraf am 09 April, 2001 um 18:04:10:

Liebe Frau Landgraf,
im Artikel "Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung" und auch in "Gesund und Allergeifrei" habe ich alle wichtigen fruchtsäurearmen Früchte genannt, die sich noch einigermaßen gut mit Getreide zusammen in einer Mahlzeit vertragen. Alle Früchte, die daher saurer als diese sind, vertragen sich somit nicht mit Getreide. Dazu gehören unter anderem Äpfel, Pfirsiche, Erdbeeren, saure Aprikosen, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Kiwis, Ananasfrüchte, Zwetschgen und natürlich alle Zitrusfrüchte.
Mit dem sauren Geschmack der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat das hingegen nicht viel zu tun, denn Essig und milchsauer vergorene Lebensmittel vertragen sich ja relativ gut mit Getreide. Fruchtsäuren aktivieren den Leberstoffwechsel übrigens deutlich weniger als Essigsäuren oder Milchsäuren, weshalb man bei einer entsprechenden Leberbelastung, zum Beispiel während der Schwangerschaftsentgiftung, intuitiv eher zu Essiggurken oder Sauerkraut greift als zu saurem Obst. Allerdings sollte man die Wirkung dieser Säuren bzw. des sauren Geschmacks auf den Leberstoffwechsel nicht überschätzen (nach der Fünf-Elementen-Lehre der TCM wird der saure Geschmack der Leber zugeordnet). Sie sind im Verhältnis zu anderen Methoden, wie dem Toten Meersalz in der D33 (TMS D33), oder bestimmten Lebensmitteln (rohe Nüsse, Ölsamen, Früchte, angekeimtes Getreide etc.) deutlich schwächer.

Viele Grüße H. Müller-Burzler


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