Re: Karies durch Übersäuerung und Entgiftung


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.mueller-burzler.de ]


Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 14 April, 2001 um 20:22:00:

Antwort auf: Zähne -again! von Thomas F am 09 April, 2001 um 19:48:54:

Hallo Thomas,
was mich manchmal ein wenig bedrückt, ist, dass den meisten Menschen in den Industrienationen absolut nicht bewusst ist, wie stark sie bereits mit Umweltgiften belastet sind. Woher auch?! Man merkt zwar, dass der Körper zunehmend schlechter funktioniert, aber wer kennt schon die Ursachen dafür und weiß, wie die Symptome und sogenannten Krankheiten genau entstehen!?
Sicherlich kann man nur einen Teil der heutigen körperlichen und seelischen Störungen und Krankheiten auf Umweltbelastungen (Gifte, Medikamente, Mobilfunkstrahlung etc.) zurückführen, dieser Teil wird jedoch mit erschreckender Geschwindigkeit immer größer.
Um so wichtiger ist es daher, den Körper umfassend zu entgiften und alle Organfunktionen sowie das Immunsystem so gut es geht zu stärken.

Wenn jemand heute mit einer stärkeren Verdauungsschwäche die Aufbau- und Entgiftungstherapie mit der Nahrung (= Heilnahrung, siehe „Gesund und Allergiefrei“) beginnt, sollte man diese in den ersten ein bis zwei Jahren höchstens dreimal wöchentlich anwenden – und dabei am besten die Nuss-Frucht-Kombinationen regelmäßig mit dem angekeimtem Getreide wechseln.
Wer diese ausgesprochen wirkungsvolle Ernährungstherapie häufiger anwendet, wird sehr schnell einen chronischen Leberstau entwickeln! Die Folgen sind eine allgemeine Rückvergiftung des Körpers mit einer vorübergehenden Belastung und Schwächung des Blutes, des Immunsystems und vieler Organe. Infolgedessen wird auch der Speichel immer saurer und beginnt die Zähne regelrecht anzugreifen, wodurch sich die Zähne nicht nur verfärben können, sondern auch kariös werden (siehe die Seiten 383 und 384 in „Gesund und Allergiefrei“). Das kann sogar so weit gehen, dass die Zähne ebenso wie bei einer fehlerhaften oder einseitigen Ernährungsweise mit nachfolgender Übersäuerung des Körpers (siehe Re: Rohkost und schlechte Zähne) regelrecht wegfaulen.
Ich warne daher ausdrücklich vor einer zu intensiven Anwendung der 3. Trennkoststufe. Sie wird fast immer unterschätzt! Wenn man daher infolge der Aufbau- und Entgiftungstherapie einen pH-Wert des Speichels von weniger als 6 mit dem pH-Indikatorpapier (zum Beispiel Universalindikatorpapier von Merck, pH 1 bis 10, in jeder Apotheke erhältlich) misst, sollte man die Ernährungstherapie sofort für einige Wochen unterbrechen und die Leber ausschließlich mit einer mehrmaligen Gabe des Toten Meersalzes in der D33 (TMS D33) pro Tag und eventuell auch mit B-Vitaminen in der Ausleitung der sich noch lösenden Gifte und Stoffwechselendprodukte unterstützen (siehe Kapitel 20 in „Gesund und Allergiefrei“).
Erst wenn der ph-Wert des Speichels sich wieder einigermaßen normalisiert hat, kann man diese intensive Ernährungsweise wieder anwenden.

Man sollte sich also bewusst machen, dass es absolut keinen Sinn hat, den Körper mit einer Rosskur zu entgiften. Das geht nicht, da die meisten Menschen viele Jahre dafür benötigen würden, und bis dahin haben sich die Zähne möglicherweise „aufgelöst“ und der Körper wird dann vielleicht mit vielen Leberflecken übersät sein. Also folgen Sie besser meiner Empfehlung in „Gesund und Allergiefrei“ und lassen sich Zeit mit dem Entgiften und Gesundwerden.

Wie ich zur Therapie bzw. Anwendung von Fluoriden stehe, habe ich auf den Seiten 419 und 420 in „Gesund und Allergiefrei“ ausgeführt.

Viele Grüße H. Müller-Burzler




Antworten:



Ihre Antwort

Name:
E-Mail:

Subject:

Text:

Optionale URL:
Link Titel:
Optionale Bild-URL:


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.mueller-burzler.de ]