Re: Arthritis und Arthrose durch Darmflorastörungen


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 25 April, 2001 um 18:10:52:

Antwort auf: Ueber Keimlinge möchten wir noch mehr wissen von Hugo Schwilch, Via Haidel 16, CH-7013 Domat/Ems (Schweiz) am 22 April, 2001 um 15:23:08:

Sehr geehrter Herr Schwilch,
in der Regel geht der Gelenkarthrose eine mehr oder weniger lange Arthritis der Gelenke bzw. der Knorpel voraus. Und diese zumeist langjährigen Entzündungen haben natürlich ihre Ursachen. Zu den Hauptursachen gehört der Dünndarmpilz Aspergillus niger (siehe auch die Absätze über Rheuma in „Gesund und Allergiefrei“ auf den Seiten 303 und 304). Dieser Pilz kann in den höheren Entwicklungsstadien bei entsprechender Veranlagung unter anderem die Gelenke befallen und bildet dort den Nährboden für die chronischen Entzündungen. Da die „Brutstätte“ des Aspergillus niger fast immer der Darm ist, ist auch für dieses Volksleiden eine gesunde Darmflora von eminent wichtiger Bedeutung!
Bereits vorhandene Schädigungen von Knorpel- und Knochenstrukturen sind in der Regel nicht mehr reversibel. Jedoch zeigt unsere Erfahrung, dass die meisten Gelenkbeschwerden noch keine fortgeschrittene Arthrose darstellen, sondern dass die Gelenkknorpel häufig nur entzündet sind.
Um diese Entzündungen daher in den Griff zu bekommen, muss die Darmflora unbedingt gesund sein. Und das setzt wiederum voraus, dass man nicht nur eine gesunde Verdauungskraft hat, sondern die Nahrung auch gut kombiniert werden muss (siehe den Artikel „Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung“). Nur so lassen sich all die vielen sogenannten Altersbeschwerden und -krankheiten nicht nur aufschieben, sondern sogar verhindern oder auch ausheilen.

Nun zu meinen Empfehlungen:
1. Rohes, angekeimtes Getreide verträgt sich keinesfalls am selben Tag mit rohen Nüssen oder Ölsamen in Darm (siehe die Seiten 315 und 316 in „Gesund und Allergiefrei“). Man muss sich daher immer entscheiden, ob man an einem bestimmten Tag angekeimtes, rohes Getreide oder rohe Nüsse und Ölsamen isst.

2. Außerdem verträgt sich rohes, angekeimtes Getreide außer mit Olivenöl mit nichts anderem optimal in einer Mahlzeit – auch nicht mit Salaten oder anderen Gemüsesorten und erst recht nicht mit Obst und somit auch nicht mit fruchtsäurearmen Früchten. Die Kombination mit sortenreinem Olivenöl ist allerdings bezüglich der Entgiftungswirkung noch stärker als wenn man die angekeimten Körner für sich allein essen würde, weshalb ich auch weiterhin empfehle, für die Aufbau- und Entgiftungstherapie das angekeimte Getreide nur für sich zu essen. (Diese Kombination mit sortenreinem Olivenöl stellt die einzige wesentliche Neuerung bzw. Ergänzung für den Inhalt von "Gesund und Allergiefrei" dar, auf die ich unter anderem im Nachfolgebuch ausführlich eingehen werde.)

3. Wenn die angekeimten Körner lange genug erhitzt werden, kann man sie selbstverständlich mit Salz und Gemüse zusammen essen. Zum erhitzten Getreide können dann natürlich auch Kräuter und Gewürze kombiniert werden.

4. Falls Sie nun das rohe, angekeimte Getreide in der Menge, wie Sie es bisher verzehrt haben, für sich alleine essen, müssen Sie mit wesentlich stärkeren Entgiftungsreaktionen rechnen, denn in Verbindung mit Gemüse, Obst oder auch Salz hatten sie diese deutlich abgeschwächt. Das Gegenteil war sogar der Fall, da diese Kombinationen die Darmflora und somit den Stoffwechsel trotz des Nährstoffreichtums der angekeimten Körner auch belastet haben.

Wenn Sie neben den allgemeinen Kombinationsregeln (siehe Seite 178 in „Gesund und Allergiefrei“) auch diese Empfehlungen einhalten, wird sich Ihre Darmflora erst hundertprozentig normalisieren können. Dann erst sind auch die Voraussetzungen erfüllt, dass Ihre Frau nicht nur Ihre Gelenkbeschwerden in den Griff bekommt, sondern dass auch Ihre „kleineren Übel“ möglicherweise wieder verschwinden.

Mehr Informationen zu Keimen und Sprossen werde ich aus Zeitgründen später in diesem Forum veröffentlichen oder einen Artikel dazu schreiben. Auf jeden Fall werde ich dieses Thema jedoch in einem Folgebuch bearbeiten. Ein paar Infos hierzu finden Sie jedoch bereits auf Seite 172 in "Gesund und Allergiefrei".

Recht herzliche Grüße H. Müller-Burzler



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