Re: Amalgam/Bi-Metall und Allergien


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 15 Mai, 2001 um 22:04:47:

Antwort auf: Amalgam/Bi-Metall und Allergien von Lisa am 13 Mai, 2001 um 01:04:16:

Hallo Lisa,
da ich das Thema Amalgam in „Gesund und Allergiefrei“ nur am Rande angesprochen habe, bin ich darauf im „Handbuch für Allergiker“ schon ausführlicher eingegangen (siehe die Seiten 20 und 21). Quecksilber gehört neben Blei und Kadmium zu den giftigsten Schwermetallen und hat in unserem Körper absolut nichts zu suchen. Je mehr Amalgamfüllungen daher im Mund sind, um so intensiver ist die schleichende Vergiftung des Körpers mit diesem Metall. Natürlich kann Quecksilber dann auch eine der Substanzen sein, die das „Fass zum Überlaufen“ bringt, wodurch letztendlich die ersten Allergien auftreten (siehe auch den Artikel „Alle Allergien sind heilbar“). Keinesfalls ist das Quecksilber aus den Zähnen jedoch die einzige Substanz, die heutzutage unseren Körper und unser Immunsystem belastet und schwächt und so Allergien und viele andere Störungen verursachen kann. Denn wer zum Beispiel in der Nähe einer Sondermüllverbrennungsanlage oder chemischen Fabrik lebt, wird mit einem Cocktail von mindestens ebenso starken Giften tagtäglich belastet.
Dennoch gehört Quecksilber zu den vorrangigsten Umweltgiften unserer heutigen Zeit. Diese Belastung verstärkt sich vor allem dann, wenn verschiedene Metalle im Mund sind, weil dadurch ein galvanisches Element entsteht, bei dem bis zu 40 mV und mehr fließen können. Das allein kann schon krank machen! Wer nur Gold im Mund hat, bei dem ist die Spannung nicht stärker als zirka 10 mV. Hat man Gold und Amalgam im Mund, kommt es zu dieser verstärkten Spannung und damit auch zur Elektrolyse des unedleren Amalgams, wodurch unter anderem das Quecksilber vermehrt gelöst wird und über die Mundschleimhaut und den Darm ins Blut gelangt. Neben dem Quecksilber, das mehr als 50 % des Amalgams ausmacht, wird der Körper dann natürlich auch mit den anderen Bestandteilen belastet, wozu je nach Legierung Zinn, Zink und Kupfer gehören. Die Quecksilberbelastung im Körper steigt also deutlich an, wenn man neben dem Amalgam zusätzlich Gold oder andere edlere Metalle wie Platin oder Palladium im Mund hat. Daher rate ich nicht nur davon ab, die Zähne mit Amalgam plombieren zu lassen, sondern vor allem auch, niemals mehr als eine Metalllegierung im Mund zu haben! Denn dadurch wird der Körper mit dem unedleren Metall deutlich stärker belastet, was beim Amalgam natürlich unter anderem die Entstehung und Verstärkung von Allergien zur Folge hat.

Mein Empfehlung: Lassen Sie sich die restlichen Amalgamfüllungen so schnell wie möglich entfernen und verwenden Sie im Seitenzahnbereich in Zukunft nur noch Gold- oder Keramikfüllungen bzw. -kronen. Absolut empfehlenswert ist es, wenn die Zahnsanierung mit einem Kofferdamm (Gummischutz des Mundraums) geschieht, wodurch die Resorption von Quecksilber über die Mundschleimhaut während der Plombenentfernung auf ein Minimum gesenkt wird.

Wie Sie Ihren Körper vom Quecksilber befreien und Ihre Allergien behandeln können, habe ich ausführlich in meinen Büchern beschrieben. Lesen Sie hierzu auch meine Antwort Re: Amalgamausleitung.

Viele Grüße H. Müller-Burzler



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