Re: Aufbaumahlzeiten


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Abgeschickt von Claudia am 11 Juli, 2001 um 10:14:29:

Antwort auf: Aufbaumahlzeiten von Hans-Josef Schröders am 07 Juli, 2001 um 17:23:15:

: Lieber Herr Müller-Burzler!

: Seit einigen Wochen mache ich nun die "150-200 x Kau-Therapie", wie ich sie mal scherzhaft nennen will.

: Nun habe ich folgende Fragen:

: Beim Seminar sagten Sie, man kann die Ölsamen bzw. Nüsse auch ohne Obst essen. Das ist mir lieber so.
: Kann ich denn die eine Obstsorte unmittelbar vor oder nach den (z.B.) Mandeln essen, oder muß ich da auch die entsprechenden Wartezeiten einhalten?

Wenn Du das Obst direkt vor den Nüssen ißt bzw. erst die Nüsse und dann das Obst, dann vermischt sich die Nahrung im Magen und entspricht einer normalen Nuß/Obst-Kombination.
Wenn Du die Komponenten voneinander trennen willst, solltest Du warten, bis der erste Teil den Magen wieder verlassen hat, was beim Obst sehr schnell der Fall ist, bei Nüssen aber je nach verzehrter Menge relativ lange dauert (siehe Seite 355 in "Gesund und Allergiefrei").
Einen besonderen Effekt wirst Du durch die Trennung aber nicht erzielen können, bei den höheren Stufen der dritten Trennkoststufe ist die Kombination sogar von entscheidender Bedeutung.


: Als Getreide nehme ich am liebsten Einkorn, weil es mir sehr gut schmeckt, und man nach dem 125. x kauen keinen "Kaugummi" im Mund hat, wie z.B. beim Weizen.
: Ich bin nur nicht ganz zufrieden mit dem Keimergebnis, weil die Keimlängen ziemlich unterschiedlich sind, von
: unter 1 mm bis ca. 7 mm. Da wird die Aufbauenergie wohl nicht so optimal sein, oder?

Ja, wenn nur wenige gekeimte Körner die optimalen Keimlängen aufweisen, sinkt dadurch auch die Aufbauenergie der gesamten Mahlzeit.
Roggen keimt zwar auch nicht ganz so gleichmäßig wie Weizen, allerdings schmeckt er mir viel besser und der "Kaugummi" entsteht auch nicht.

: Ich tu mich ziemlich schwer mit dem konsequenten 150-200 x kauen. Zwischendurch muß ich mehrmals schlucken
: und es ist schwierig, den Mundinhalt vollständig zurück zu halten. Zudem ist nach ca. 100 x die Nahrung meist schon vollständig zerkleinert und verflüssigt, wenn man nicht zu große Mengen im Mund hat.
: Ist Ihre Empfehlung (150-200 mal) zwingend nötig für ein optimales Ergebnis oder kann man hier etwas flexibler vorgehen?

Je weniger groß ein Bissen ist, desto weniger mußt Du kauen. Mitzählen mußt Du auch nicht, denn wenn ein Bissen verflüssigt ist, ist die optimale Aktivierung erreicht und läßt sich nicht mehr steigern.
Mit dem Zwischenschlucken hatte ich anfangs auch meine Probleme, vor allem bei sehr saftigem Obst. Mit der Zeit konnte ich immer besser die Flüssigkeit separat schlucken und die festen Bestandteile im Mund behalten. Solange Du Schwierigkeiten damit hast, kannst Du ja Trockenfrüchte oder wasserarme Früchte, z.B. Bananen zu den Nüssen essen.

: Sie schreiben, daß man angek. Getreide und rohe Nüsse am besten nicht am selben Tag essen soll. Heißt das, wenn ich morgens z.B. Getreide als Aufbaumahlzeit hatte, an dem Tag auch keine rohen Nüsse oder Ölsamen
: essen soll, oder nur kein rohes angek. Getreide mehr?

Die Empfehlung, kein gekeimtes Getreide und Nüsse an einem Tag zu verzehren, gilt generell, da dies zu enormen Spannungen im Magen-Darm-Trakt mit den entsprechenden Folgen führt.
Wenn Du also morgens gekeimtes Getreide gegessen hast, meide an diesem Tag konsequent die rohen Nüsse/Ölsamen.
Die Empfehlung, nur eine begrenzte Menge gekeimten Getreides am Tag zu verzehren, betrifft einerseits die enorme Entgiftung, die nach einer solchen Mahlzeit einsetzt und zum anderen die vermehrte Salzausscheidung (siehe die Seiten 223-232 in "Gesund und Allergiefrei").
Wie viele Mahlzeiten Du aus der für Dich verträglichen Menge an angekeimtem Getreide gestaltest, bleibt natürlich Dir überlassen.

Viele liebe Grüße Claudia


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