Zöliakie


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Abgeschickt von Svenja am 16 Juli, 2001 um 11:24:00

Hallo Herr Müller-Burzler,

zwei kleine Fragen hätte ich noch.
Ist es wirklich so, dass eine Gluten-Unverträglichkeit bzw.
Zöliakie sich mit der Heilnahrung verträgt?
Angeblich soll das Getreide-Eiweiß - sprich das Gluten - die Darmzotten
angreifen. Wird durch das intensive Einspeicheln und Kauen der
kleinen Getreidemengen wirklich der Pankreas so gut angeregt,
dass genügend entsprechende Enzyme bereitgestellt werden und
so diese Zotten schädigende Wirkung ausbleibt.
Oder muss hier stärker mit Nüssen und Früchten gearbeitet werden,
da es sich ja im Grunde um eine Eiweissunverträglichkeit handelt.
Wie verfährt man nun am günstigsten bei Vorliegen dieses Beschwerdebildes.
In dem Handbuch für ALlergiker und in "Gesund und Allergiefrei"
sind mir wohl entsprechende Passagen "durch die Lappen" gegangen.

Ausserdem habe ich auch den Beitrag über Menstruationsprobleme gelesen.
Wie ich immer wieder feststelle haben die meisten FRauen eine zu meinen
Beschwerden genau "umgekehrte" Problematik.
Welche Stoffwechselentgleisung liegt denn vor, wenn die Tage meist
zu spät kommen und dann die Neurodermitis (bzw. Allergien) immer
besonders stark aufflackert. (Je stärker sich die Tage verspäten
umso schlimmer die Hautsymptome.)
Besonders schlimm ist es dann mit der Verträglichkeit von Hautcremes.
Ist das ebenfalls die Folge einer Übersäuerung?
Wenn ich den Beitrag in diesem Forum richtig verstanden habe, dann
geht ja eigentlich eine verstärkte Blutung mit Schmerzen einher,
als Indiz einer Übersäuerung.
Das ist aber meistens nicht der Fall bei mir.
Mein Hormonsystem trägt an meiner Neurodermitis einen sehr starken Beitrag.
Ich habe gehört, dass auch die Hypophyse (die ja letzlich den gesmaten Hormonhaushalt
koordiniert)durch Schwermetall belastet sein kann. Gibt es dann
noch eine zusätzliche unterstützende Maßnahme zur
Ausleitung zusätzlich zu dem gekeimten Getreide (3.Trennkoststufe)?
Chlorella soll ja auch nicht unbedingt die Wirkungen entfalten,
wie ihm immer nachgesagt wird.
Andererseits nach der TCM soll ja die Leber einen wichtigen Beitrag zu dem reibungslosen
Ablauf der Menstruation leisten. Demnach findet wohl dort die Blutbildung statt. Wenn es
zur Störungen der Blutbildung in der ersten Hälfte des Cyklus kommt bzw.
die Blutbildung gestört ist oder in der Leber ein Blutstau auftritt, dann kann das wohl
negative Auswirkungen auf den Cyklus haben.
Ist es dann vielleicht möglich, wenn die Nuss/ Obst-Kombination irgendwann die
Leber so gut anregt, dass sich diese Symptome endlich auflösen?
Wie groß kann der Vererbungsbeitrag für diese Problematik sein. Meine Mutter hatte auch immer "keine" Tage?
(Allerdings hatte sie keine ND)

Ich weiss, dass hier keine Ferndiagnose gestellt werden kann. Das ist auch nicht mien Anliegen.
Aber möglicherweise haben SIe in Ihrer Praxis ja doch den ein oder anderen ähnlich gelagerten Fall gehabt.
Mittlerweile habe ich schon so viel versucht um diese Problematik in de Griff zu bekommen. Aber Akupunktur
ist natürlich auch nur Symptombehandlung und wirkt nur für die Zeit in der man sie kontinuierlich anwendet.

Vielen Dank für Ihr "offenes Ohr" und Ihre Hilfe.

Viele Grüsse
Svenja



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