Divertikel - Benötige dringend Hilfe!


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Abgeschickt von Ruth am 04 September, 2001 um 15:43:25

Lieber Herr Müller-Burzler,
bei meinem Mann (56)wurden vor zwei Jahren durch Untersuchungen und bildgebende Verfahren Divertikel (im Sigmabogen) diagnostiziert. Sie machten ihm damals leichte Beschwerden, die aber ohne Medikamente und durch entsprechende Ernährung wieder abgeklungen sind. Nun hat er seit ca. vier Wochen wieder Schmerzen im Bereich des Sigmabogens im linken Unterbauch, die meist morgens nach dem Aufwachen spürbar (bei leichtem Drücken aber auch so) sind und sich im Laufe des Tages bessern. An manchen Tagen hat er keine Schmerzen und er fühlt sich dann einigermaßen gut und dann geht es plötzlich wieder schlechter: Schmerzen, zum Teil auch leichte Übelkeit morgens, Schwäche in den Gliedern, Müdigkeit, Schlappheit, Schwitzen, manchmal Aufstoßen, also insgesamt fühlt er sich in seinem Wohlbefinden stark beeinträchtigt. Er ernährt sich seit '92 fast ausschließlich vegetarisch, vollwertig und seit der Lektüre Ihrer Bücher im Sinne der 1. und 2. Trennkoststufe. Aufbaumahlzeiten hat er noch nicht zu sich genommen, da wir im Moment wegen der Divertikel(entzündung) verunsichert sind. Seine Heilpraktikerin hatte ihm vor drei Wochen Mukokehl-Zäpfchen verordnet, die er auch genommen hatte (2 Packungen à 20). Es scheint jedoch bis jetzt nicht geholfen zu haben. Da er sich heute morgen wieder sehr unwohl gefühlt hat und Angst hat, daß sich diese Divertikel "ungünstig" entwickeln könnten und ihm in gewisser Weise auch gefährlich werden könnten, wissen wir uns keine Rat mehr. Von der "schulmedizinischen schnellen Lösung', nämlich der Verabreichung von Antibiotika gegen die Divertikelentzündung sind wir nicht sehr angetan und möchten dies eigentlich nur im alleräußersten Falle!! Ernährungsmäßig befolgen wir zur Zeit alle Ihre Ratschläge und lassen seit einiger Zeit sowieso schon alles weg, was sich in irgendeiner Weise ungünstig auswirkt. Ebenso halten wir alle Kombinationsregeln ein. Wie kann mein Mann diese Divertikelentzündung mit anderen Mitteln als mit Antibiotikum in den Griff bekommen? Wir haben mit homöopathischen Mitteln bei anderen Gelegenheiten immer gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht gibt es aus diesem Bereich etwas? Oder von Sanum-Kehlbeck? Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß wir (dummerweise) von Dezember letzten Jahres bis vor ca. 5 Wochen jeden Morgen einen Frischkornbrei nach Bruker gegessen haben: geschrotetes Korn abends eingeweicht, über Nacht (nicht im Kühlschrank!) stehen gelassen, morgens geriebener Apfel, Schuß Sahne und (ich könnte mich dafür ohrfeigen!!!) ausgepreßte Zitrone dazu. Unsere Heilpraktikerin, der ich von den Darmbeschwerden im Sigmabogen meines Mannes erzählte, riet uns davon ab und wir haben dann auch sofort damit aufgehört. Jetzt denke ich, ob es vielleicht nicht nur die Divertikel sind, sondern vielleicht etwas anderes (Bakterien, Pilze), was ihn jetzt so quält. Am Donnerstag lassen wir eine Dunkelfelduntersuchung machen und Urin und Stuhl (auch auf Pilze) untersuchen. Kann man auf Darmpilze eigentlich auch im Dunkelfeld untersuchen oder geht das nur über Stuhl? Ich habe gelesen, daß Darmpilze häufig über Stuhl nicht nachgewiesen werden, obgleich die Pilze im Körper vorhanden sind. Uns würde Ihre Meinung bzw. Ihre Vorschläge sowohl zu den akuten Beschwerden (Divertikel) als auch zu den anderen Punkten sehr interessieren. Aufgrund der akuten Situation wäre ich Ihnen für eine baldige Antwort sehr sehr dankbar. Vielen Dank im voraus und Gruß von Ruth.


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