Re: Pfefferminz und Hömöopathie


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Abgeschickt von H. Müller-Burzler am 18 November, 2001 um 18:48:30:

Antwort auf: Pfefferminz und Hömöopathie von Oliver H. am 09 November, 2001 um 20:38:54:

Lieber Herr Hugh,
hätten ätherische Öle und natürliche Aromastoffe eine ebenso stark abschwächende Wirkung auf homöopathische Mittel wie Alkohol oder Chemotherapeutika, hätte ich Sie sicherlich im Unterkapitel „Die praktische Anwendung des TMS´“ in „Gesund und Allergiefrei“ (ab Seite 366) mitaufgeführt. Hahnemann hatte den Alkohol vor ca. 200 Jahren als „Blockierer“ für die Wirkung energetisch wirksamer Mittel und Methoden leider nicht im „Organon“ erwähnt. Auch kannte er natürlich nicht die vielen lebensenergieschwächenden chemisch-pharmazeutischen Medikamente unserer heutigen Zeit. Leider berufen sich noch heute fast alle klassischen Homöopathen auf Hahnemanns Aussagen und wagen es oft nicht, neue Erkenntnisse den seinen hinzuzufügen – ähnlich wie viele Anthroposophen streng an den Aussagen von Rudolf Steiner festhalten, obwohl einiges der heutigen Zeit angepasst werden müsste.
Was die ätherischen Öle wie das Pfefferminzöl angeht, hat es tatsächlich eine kurzfristig abschwächende Wirkung auf homöopathische Mittel. Diese ist jedoch nicht so gravierend, dass ich deshalb empfehle, auf Pfefferminztee etc. generell zu verzichten. Auch wenn man sich nach dem Zähneputzen gründlich den Mund ausspült, haben ätherische Öle in der Zahnpasta keinesfalls eine derart negative Wirkung auf homöopathische oder spagyrische Mittel wie oft behauptet wird.
Viel wichtiger finde ich, dass man möglichst wenig oder keinen Alkohol trinkt, keinen raffinierten Zucker zu sich nimmt, wenig Kaffee trinkt und sich allgemein gesund ernährt.

Viele Grüße H. Müller-Burzler



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