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Social-Media-Beiträge

zur Methusalem-Ernährung



Auf dieser Seite werden die meisten bisherigen und alle zukünftigen Social-Media-Beiträge bezüglich einer ausgewogenen, für den Darm und die Darmfora gesunden und heilkräftigen Ernährung veröffentlicht.

Größtenteils handelt es sich dabei um

  • kurze Auszüge oder Zusammenfassungen einiger Themenbereiche meiner Bücher oder um
  • informative oder weiterführende Ergänzung mit zusätzlichen praktischen Tipps zu den Büchern.

Auf Facebook, Instagram und Telegram findet man die Beiträge unter "Methusalem-Ernährung" oder meinem Namen, bei Instagram und Telegram teilweise jedoch in gekürzter Form.

 

Vollkornpizza richtig backen!Vollkornpizza richtig backen! (15.10.2020)

Hier ein Beispiel für den Einstieg in eine gesündere Ernährung, wie eine vegane oder laktovegetarische Vollkornpizza durch kleine, aber effektive Verbesserungen für die Darmflora und damit für den Stoffwechsel gesünder wird. Denn nicht selten sind Pizzaböden, insbesondere wenn sie aus Vollkornmehl bestehen, zu kurz für gesunde Darmverhältnisse gebacken. Der Grund dafür ist, dass rohe Samen und deren nicht ausreichend erhitzte Mehle nicht mit Salz im Magen-Darm-Trakt verträglich sind.

Um die Verträglichkeit des Pizzabodens mit Salz und anderen Lebensmitteln zu verbessern, empfehle ich, ihn vorzubacken. Dafür rollt man den aus Vollkornmehl (Dinkel, Emmer, Einkorn etc.), Wasser, Hefe und Salz zubereiteten und zuvor bereits aufgegangenen Teig möglichst dünn auf einem Backblech aus und lässt ihn bei zirka 75 °C im Backofen vorgehen. Sobald er leicht aufgegangen ist, bäckt man ihn bei 200 °C ca. 15 bis 20 Minuten vor, bis er zu Bräunen beginnt und fest wird.

Der vorgebackene Pizzaboden kann dann mit der Tomatensoße, deren Hauptbestandteile Tomatenpüree, Pizzakräuter und Salz sind, bestrichen und individuell mit den weiteren veganen oder laktovegetarischen Zutaten belegt werden. Danach wird die Pizza bei 220 °C ca. 15 Minuten fertig gebacken.

Mehr zum Thema der Unverträglichkeit von Salz mit rohen Samen und deren Produkten im Verdauungstrakt im Artikel „Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung" und im Buch "Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung - für einen gesunden Darm und ein starkes Immunsystem".


 

HalitsalzHalitsalz ist der Diamant unter den Salzen (20.09.2020)

Halitsalz enthält viel Lebensenergie, mehr als alle anderen Salzarten. Sie ist vergleichbar mit der Lebensenergie von rohen, reifen Früchten und rohen Nüssen und Ölsamen. Aus diesem Grund können die Natrium- und Chloridionen von Halitsalz erfahrungsgemäß leichter in den Körperzellen verwertet werden als von raffiniertem Kochsalz oder dem heutigen Meersalz.

Wer den Stoffwechsel daher entlasten und verbessern möchte oder Salzverwertungsstörungen oder geschwächte Nierenfunktionen hat, verwendet in der Küche am besten Halitsalz.

Mehr über die Bedeutung von hochwertigem Salz im Buch „Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung".


 

Meeres-Spaghetti richtig zubereitenMeeres-Spaghetti richtig zubereiten (27.08.2020)

Meeres-Spaghetti enthalten viel natürliches Jod und sind neben anderen jodreichen Meeresalgen eine gute Alternative zu den besonders jodreichen Kelppräparaten, wie Kelptabletten und -pulvern.

Man kann Meeres-Spaghetti (Himanthalia elongata) wie Gemüse roh und gekocht essen. Vor dem Verzehr sollten die getrockneten Algen 15 bis 30 Minuten in Wasser eingeweicht und anschließend mit frischem Wasser abgespült werden. Durch das Einweichen quellen sie vollständig auf und können dann entweder direkt verzehrt oder zuvor 10 bis 30 Minuten gekocht werden, um die Verdaulichkeit der Algen zu verbessern.

Auf dem Teller links liegen 7 g getrocknete Meeres-Spaghetti, die, je nach Herkunftsgebiet und Charge, zwischen 500 bis 1.000 Mikrogramm (μg) Jod enthalten. Im Vergleich dazu kann der Jodgehalt von getrocknetem Kelp 8-mal so hoch sein.

Rechts auf dem Teller liegen 3 g Meeres-Spaghetti (Trockengewicht), die nach dem Einweichen gekocht wurden. Verwendet man Meeres-Spaghetti mit einem hohen Jodgehalt von 14.000 μg Jod pro 100 g getrockneter Algen, enthalten 3 g 420 μg Jod und damit ungefähr den dreifachen offiziellen Tagesbedarf. Mit zwei derartigen Portionen pro Woche lässt sich der Jodbedarf dann sehr gut abdecken.

Weil während des Kochens der Algen ein Teil des Jodgehalts ins Kochwasser übergeht, enthält es ebenfalls wertvolles Jod – nach 30 Minuten Kochzeit ungefähr ein Drittel –, weshalb es vor oder zu den Mahlzeiten getrunken werden kann. Auf dem Foto befindet sich das jodreiche Kochwasser im Glas.

Ausführliche Informationen über eine optimale Nährstoffversorgung bei veganer, laktovegetarischer und nicht-vegetarischer Ernährung im Buch „Die Nährstoff-Geheimnisse der Methusalem-Ernährung".


 

Quinoa, Tomaten, OlivenölQuinoa mit Tomaten und Olivenöl (09.08.2020)

Eine leckere Sommer-Spezialität mit besonderen Qualitäten: gekochtes Quinoa mit süßen Tomaten, extra nativem Olivenöl und naturbelassenem Steinsalz. Diese Kombination eignet sich besonders gut für den Sommer. Denn Quinoa gehört mit Reis und Hirse zu den weniger wärmenden Getreide- und Pseudogetreidearten, weshalb es an heißen Tagen sehr gut mit den kühlenden Tomaten gegessen werden kann. Ähnlich lecker ist auch Quinoa mit rotem oder gelbem Paprika oder einem gemischten Salat aus mehreren rohen Gemüsearten, wie grünem Salat, Gurke, Tomaten und Paprika.

Besonders gesund, heilkräftig und entgiftend sind aber die einfachen Kombinationen, wenn gekochtes oder gebackenes Getreide oder Pseudogetreide oder gekochte oder gebackene Hülsenfrüchte mit nur einer bis höchstens zwei Gemüsearten, hochwertigem Olivenöl und Steinsalz zusammen gegessen werden (mehr dazu im Artikel "Die vergessenen Lebensenergien unserer Nahrung").


 

Entgiftung mit WassermelonenEinfache Entgiftung mit Wassermelonen im Sommer (28.06.2020)

Mit reifen Melonen kann der Körper sehr gut von einem Teil der abgelagerten Umweltgifte und Stoffwechselendprodukte entgiftet werden.

Wassermelonen eignen sich dafür besonders gut, weil sie, wie die meisten anderen Früchte, kaum im Magen-Darm-Trakt verdaut werden müssen. Sie können daher auch von Personen mit schlechter Verdauungsleistung des Magens und der Bauchspeicheldrüse verdaut und verstoffwechselt werden, sofern sie keine Fructoseintoleranz haben. Auf diese Weise kann man relativ einfach nicht nur einzelne Entgiftungsmahlzeiten pro Tag einfügen, sondern auch einen oder mehrere Tage hintereinander nur oder überwiegend von Melonen leben.

Grundsätzlich sollten derartige Entgiftungstage aber nur bei guter Vorentgiftung und in den warmen Jahreszeiten praktiziert werden (Obst wirkt kühlend).

Tipp: Damit derartige Entgiftungsmahlzeiten oder -tage leichter angewandt werden können, kann zu den Melonen kaltgepresstes Sonnenblumenöl oder ein anderes kaltgepresstes Nuss- oder Ölsamenöl verzehrt werden. Je nach der zusätzlich verzehrten Ölmenge nimmt man dann deutlich mehr Kalorien mit solchen Mahlzeiten auf und ist dadurch länger satt. Die Entgiftungswirkung wird bei guter Fettverdauung dann nicht abgeschwächt, sofern nur eine Ölsorte pro Mahlzeit verwendet wird.

Zu beachten ist bei einer zusätzlichen Ölaufnahme, dass während des Tages ein ausgewogenes Fettsäurenverhältnis von Linolsäure zu alpha-Linolensäure und eine ausreichende Vitamin-E-Zufuhr mit den Ölen vorhanden ist (mehr dazu im Buch „Die Nährstoff-Geheimnisse der Methusalem-Ernährung").

Wenn die verzehrten Melonen von allen Samen beziehungsweise Kernen befreit werden, kann auch hochwertiges Steinsalz, wie Halit- oder Kristallsalz, dazu gegessen werden. Der Grund für die Befreiung der Melonen von den Kernen ist die Unverträglichkeit von rohen Samen mit Salz im Magen-Darm-Trakt (ausführlich beschrieben im Buch „Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung"). Unter anderem erdet Salz ein wenig, wodurch diese Anwendung für sensiblere Personen leichter anwendbar wird.


 

Was ist die Methusalem-Ernährung?Was ist die Methusalem-Ernährung? (16.06.2020)

Die Methusalem-Ernährung ist eine sehr gesunde, ausgewogene und heilkräftige Ernährungsweise. Sie besteht vor allem aus rohen und erhitzten pflanzlichen Lebensmitteln in natürlicher und einfacher Zubereitung in verschiedenen Anwendungsstufen. Die eigentliche Methusalem-Ernährung basiert auf einer jahrtausendealten Überlieferung.

Das Geheimnis der verschiedenen Anwendungsstufen dieser Ernährungsweise liegt in einer gesunden Darmflora, einem starken Immunsystem und in ihren besonderen Heilkräften mit einer starken Aktivierung des Stoffwechsels, wodurch die meisten Körperfunktionen gebessert oder geheilt werden können und der Körper umfassend entgiftet wird.

Die stoffwechselaktivierenden Heilkräfte kommen vor allem in natürlichen pflanzlichen Lebensmitteln vor und können sich nur dann im Körper maximal entfalten, wenn von ihnen nicht mehr als zwei bis drei auf eine bestimmte Weise harmonisch kombiniert und sehr gut gekaut werden (nicht mitgezählt: pflanzliches Öl, Salz und Wasser).

Alle Stufen der Methusalem-Ernährung stehen für Ursprünglichkeit, Natürlichkeit, Einfachheit, Lebenskraft und Gesundheit. Dabei muss aber auf nichts verzichtet werden, denn auch in der Einfachheit kann durch Abwechslung ein hoher Genussfaktor erreicht werden – mehr über die Methusalem-Ernährung unter www.methusalem-ernaehrung.de.


 

Olivenöl aus reifen OlivenHeilkräftiges Olivenöl aus reifen Oliven (04.06.2020)

Gesunde Lebensmittel können zu starken Heilmitteln werden. Dabei handelt es sich in unserer heutigen Zeit, in der vor allem auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln geachtet wird, um eine weitgehend vergessene und deshalb fast mystische uralte Tatsache.

So ist Olivenöl nicht nur irgendein wohlschmeckendes pflanzliches Öl mit einem bestimmten Fettsäurespektrum und ein paar zusätzlichen interessanten Inhaltsstoffen, wie Polyphenolen, sondern wesentlich mehr. Bei harmonischer Kombination mit anderen Lebensmitteln und richtiger Anwendung können derartige Mahlzeiten starke gesundheitliche Wirkungen im Körper entfalten, die schon viele Anwender überrascht und in Staunen versetzt haben.

Wenn es aus sortenreinen, reifen und damit überwiegend violettschwarzen Oliven gewonnen wird und gemeinsam mit rohem, angekeimtem Getreide oder Pseudogetreide ohne Salz und weitere Zutaten oder frisch gekochtem Getreide oder Pseudogetreide mit hochwertigem, lebensenergiereichem Steinsalz (Halitsalz, Kristallsalz etc.) und maximal einer rohen oder frisch gekochten Gemüsesorte zusammen verzehrt wird, entsteht daraus eine Lebensmittelkombination mit ausgesprochen starken stoffwechselaktivierenden, entgiftenden und heilkräftigen Wirkungen.

Ähnliches, wenn auch etwas abgeschwächt, geschieht beim Verzehr von frisch gekochten Hülsenfrüchten mit einem derartigen Olivenöl, hochwertigem Steinsalz und einer rohen oder gekochten Gemüsesorte.

Mehr zur Qualität eines solchen Olivenöls erfahren Sie im Artikel „Heilkräftiges Olivenöl aus reifen Oliven".


 

gebackene schwarze BohnenGebackene Hülsenfrüchte selbstgemacht – lecker, praktisch, schnell (28.05.2020)

Hülsenfrüchte können zu gesunden, leckeren Krunchy-Varianten verarbeitet werden, die auch für Reisen sehr praktisch sind.

Besonders gut eignen sich dafür weiße und schwarze Bohnen und Kichererbsen, weil sie nach dem Vorkochen beim Backen eine luftige, krunchige Struktur bekommen. Durch Einweichen in etwas heißem Wasser mit Zugabe von Salz kann man daraus dann entweder eine 5-Minuten-Terrine machen oder man isst sie mit etwas Salz und weiteren Lebensmitteln (Gemüse etc.) im trockenen Zustand.

Für die Herstellung werden schwarze Bohnen entsprechend meinen Empfehlungen für das richtige Kochen von Hülsenfrüchten im Buch „Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung" (siehe auch den vorigen Beitrag vom 17.05.2020) zirka 1,5 Stunden vorgekocht und dann auf ein bis drei Backbleche verteilt und in einem Umluftherd so lange bei 100 °C gebacken, bis sie vollkommen durchgetrocknet sind. Dies kann, je nach Menge, 2,5 bis 4 Stunden dauern. 100 °C empfehle ich deshalb, weil die gebackenen Hülsenfrüchte dadurch bestimmte Lebensenergien und Heilkräfte behalten, die bei höheren Temperaturen verloren gehen.

Wichtig ist, dass die Ofentür beim Trocknen einen Spalt offen bleibt – zum Beispiel mit Hilfe eines Handtuchs –, damit die Feuchtigkeit kontinuierlich aus dem Ofen entweichen kann. Dafür muss die Temperatur ein wenig höher eingestellt werden, was vor allem in der Anfangsphase, wenn noch viel Feuchtigkeit verdampft, notwendig ist. Mit einem Backthermometer kann die Temperatur von 100 °C im Ofen genau kontrolliert werden.

In einer luftdichten Dose können die getrockneten Bohnen und anderen Hülsenfrüchte viele Wochen bis Monate aufgehoben werden.


 

Hülsenfrüchte richtig kochenBohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen richtig kochen (17.05.2020)

Alle Hülsenfrüchte enthalten mehrere giftige Substanzen. Ein Teil davon, wie Phasin und Protease-Inhibitoren, sind hitzeempfindlich und werden durch das Kochen oder Backen der Hülsenfrüchte zerstört. Andere, wozu Saponine und blausäurehaltige Verbindungen gehören, sind wasserlöslich und können nur durch das Kochen mit Wasser reduziert werden.

Durch Abschäumen und zusätzliches kurzes Vorkochen können Saponine und blausäurehaltige Verbindungen stark reduziert werden, was gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, wenn Hülsenfrüchte häufig verzehrt werden.

Wichtig für das richtige Kochen und eine gute Verträglichkeit von Hülsenfrüchten ist ebenfalls eine ausreichend lange Kochzeit, die für ungeschälte, reife Hülsenfrüchte meistens länger ist, als die, die in vielen Rezepten angegeben wird.

Durch Einfrieren können gekochte Hülsenfrüchte sehr gut haltbar gemacht werden. Dadurch behalten sie nicht nur ihren frischen Geschmack, sondern auch den Großteil ihrer stoffwechselaktivierenden Energien beziehungsweise Heilkräfte.

Ausführlich mit genauen Kochanleitungen, inklusive dem richtigen Kochen von Hülsenfrüchten in höheren Lagen, und Kochzeiten der verschiedenen Hülsenfrüchte wird dieses Thema im Buch „Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung" beschrieben.


 

Das Immunsystem mit der Ernährung stärkenDas Immunsystem mit der Ernährung stärken (15.03.2020)

Mit einem starken Immunsystem können akute Virusinfektionen wesentlich leichter und schneller überwunden werden. Sehr wichtig ist diesbezüglich eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung, die überwiegend aus vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln besteht.
     Mit der Einhaltung folgender Empfehlungen können erfahrungsgemäß die besten Ergebnisse erzielt werden:

1. Die Nahrung sollte reich an immunstärkenden Nährstoffen sein. Dazu gehören neben hochwertigem Eiweiß und ungesättigten Fettsäuren vor allem mehrere Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere Vitamin C, Beta-Carotin, Vitamin E, Zink, Kupfer und Selen. Vitamin-C-reiches Gemüse, wie Paprika, Grünkohl, Brokkoli und alle anderen Kohlarten, und die besonders Beta-Carotin-haltigen Möhren oder Bataten (Süßkartoffeln) sollten dann regelmäßig in ausreichenden Mengen verzehrt werden.

2. Von großer Bedeutung für ein starkes Immunsystem ist auch ein gesundes Darmmilieu. Aus diesem Grund sollte die Nahrung darmflorafreundlich zubereitet und kombiniert werden.

Ausführlich wird dieses Thema im Artikel „Das Immunsystem mit der Ernährung stärken" beschrieben.


 

Emmer-Spaghetti mit BatatenWie Vollkornspaghetti zur Heilnahrung werden (26.02.2020)

Besonders heilkräftig mit starker Entgiftungswirkung: gekochte Emmer-Vollkornspaghetti mit gekochten Bataten (Süßkartoffeln), sortenreinem nativem Olivenöl und naturbelassenem Steinsalz.
     Diese einfache vegane Mahlzeit kann wegen ihrer Kombination von wenig hochwertigen pflanzlichen Lebensmitteln starke Heilwirkungen entfalten und den Körper relativ stark entgiften.

Damit dies geschieht, sollten die Vollkornspaghetti mindestens 30 bis maximal 60 Minuten gekocht, nicht mehr als eine rohe oder gekochte Gemüsesorte neben dem Olivenöl und Salz dazu gegessen und jeder Bissen sehr gut gekaut werden. Das beste Getränk für eine solche Mahlzeit ist Wasser beziehungsweise Mineralwasser. Derart lange Kochzeiten sind mit Emmer-, Kamut- und den meisten Dinkel- und Weizen-Vollkornspaghetti möglich (mehr dazu im Buch "Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung").

Tipp: Geben Sie nur so viel Wasser zu den Vollkornspaghetti dazu, dass dieses nach dem Kochen vollständig aufgesogen ist und kein oder kaum Wasser weggeschüttet werden muss. Dadurch ist der Geschmack der Nudeln am intensivsten und es gehen keine Mineralstoffe und Vitamine durch das Wegschütten von Wasser verloren.

Abgeschwächt wird die Entgiftungswirkung einer solchen Mahlzeit durch weniger gutes Kauen und weitere Zutaten, wie zusätzliche Gemüsearten oder Gewürze.


 

Hülsenfrüchte - die vergessene Folsäurequelle

Hülsenfrüchte – die vergessene Folsäurequelle (16.02.2020)

Hülsenfrüchte enthalten viel Eiweiß und sind besonders Vitamin-B- und mineralstoffreich. Werden sie optimal weich gekocht, sind sie sehr lecker und gut verträglich.

Vor allem wegen des hohen Folsäuregehalts empfehle ich, weich gekochte ungeschälte Hülsenfrüchte mindestens zweimal wöchentlich als Hauptmahlzeit mit Gemüse zusammen zu essen. Folsäure ist nicht nur ein bedeutendes Schwangerschaftsvitamin, sondern auch für den Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins notwendig. Es kommt in nur wenig Lebensmitteln, wie ungeschälten Hülsenfrüchten und einigen grünen Gemüsearten, in ausreichenden Mengen vor.

Für Veganer sind Hülsenfrüchte zusätzlich eine wichtige Eiweißquelle, weil sie viel von der essenziellen Aminosäure Lysin enthalten.

Weil sie mehrere giftige Substanzen enthalten und schwer verdaulich sind, sollten sie abgeschäumt und so lange gekocht werden, bis sie richtig weich sind. Wie Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen und Lupinensamen am besten gekocht werden, wird ausführlich im Buch „Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung" beschrieben (siehe auch den Beitrag "Hülsenfrüchte richtig kochen" vom 17.05.2020).


 

In der Einfachheit liegt die KraftIn der Einfachheit liegt die Kraft! (12.02.2010)

Sehr lecker und zugleich ausgesprochen gesund: traditionell gebackenes Vollkornbrot, wie zum Beispiel Dinkel- oder Emmervollkornbrot, mit Oliven, Olivenöl und ein bis zwei Gemüsesorten.

Wenn wir nur wenig hochwertige Lebensmittel in einer Mahlzeit harmonisch kombinieren, wirkt sie sich besonders positiv auf unseren Körper und unser Wohlbefinden aus. Mehr dazu in den Beiträgen vom 22.01.2020, 26.02.2020, 16.06.2020 und 09.08.2020 und im Artikel "Die vergessenen Lebensenergien unserer Nahrung".


 

LeinölLeinöl ist gesund, zuviel davon aber nachteilig! (24.01.2020)

Die Leinölsorten von byodo und Rapunzel sind meine beiden Leinöl-Favoriten. Der Grund ist, dass das Öl dieser Firmen mit einem besonderen Verfahren mit wenig Sauerstoffkontakt gepresst und sofort abgefüllt wird. Dadurch oxidiert es wesentlich langsamer und wird nicht so schnell bitter wie die meisten anderen Leinölsorten. Stark bitteres Leinöl ist ungesund, weil es gesundheitsschädliche Fettsäureradikale enthält, die beim Abbauprozess des Öls durch die Oxidation entstehen.

Leinöl enthält besonders viel von der lebenswichtigen dreifach ungesättigten Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, aus der wir bei gesunden Stoffwechselverhältnissen die ebenfalls lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) bilden. Wer genügend Leinöl zu sich nimmt, benötigt daher keine Omega-3-Fettsäuren aus maritimen tierischen oder pflanzlichen Quellen.

Jedoch sollte man von Leinöl nicht zu viel verzehren, weil es einen relativen Vitamin-E-Mangel hat und bei einem Vitamin-E-Mangel Fettsäureradikale im Körper entstehen. Alle mehrfach ungesättigten Fettsäuren benötigen viel Vitamin E für deren Oxidationsschutz.

Wie viel Leinöl für eine gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren notwendig und was diesbezüglich sonst zu beachten und wichtig ist, auch in Bezug auf die ebenfalls lebenswichtige Omega-6-Fettsäure Linolsäure, wird ausführlich im Buch „Die Nährstoff-Geheimnisse der Methusalem-Ernährung" beschrieben.


 

Tartaren-Bohnen, Möhren, PaprikaTartarenbohnen mit Möhren, Paprika und Olivenöl (22.01.2020)

Einfach, lecker, heilkräftig – Diese vegane Mahlzeit ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch sehr gesund und heilkräftig, insbesondere auch für unsere Darmflora.

Die Tartarenbohnen sind dafür zuvor in größerer Menge mit vorherigem Abschäumen zur Giftreduktion lange gekocht und dann portionsweise eingefroren gewesen (genaue Kochanleitung für Hülsenfrüchte im Buch „Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung - für einen gesunden Darm und ein starkes Immunsystem"). Durch das Einfrieren behalten sie nicht nur ihren guten Geschmack mit vollem Aroma, sondern auch den Großteil ihrer Lebens- und Heilkräfte.

Letztere können genutzt werden, wenn sie mit einer oder maximal zwei Gemüsesorten, in diesem Beispiel mit gedünsteten oder gekochten Möhren und rohem Paprika, sowie hochwertigem, sortenreinem Olivenöl und Salz verzehrt werden und die Mahlzeit gut gekaut wird. Sehr gut eignen sich dafür extra natives, sortenreines Olivenöl aus reifen, schwarzen Oliven (siehe den Beitrag vom 04.06.2020) und Diamant- bzw. Halitsalz (siehe den Beitrag vom 20.09.2020).

Tipp: Wenn man die Möhren nicht klein, sondern in größere Stücke schneidet oder ganz lässt und dann kocht, sind sie nach dem Kochen wesentlich aromatischer als im klein geschnittenen Zustand. Dasselbe ist grundsätzlich beim Dünsten von Möhren und anderem Gemüse der Fall.


 

Gesunder DarmEine gesunde Darmflora ist die Wurzel unserer Gesundheit (22.01.2020)

„Gut verdaute und kombinierte natürliche Lebensmittel sind die beste Nahrung und Therapie für unsere Darmbakterien. Sie benötigen nichts anderes!" Zitat aus dem Buch „Die Grundregeln der Methusalem-Ernährung – für einen gesunden Darm und ein starkes Immunsystem".

Wenn natürliche Lebensmittel richtig zubereitet, harmonisch kombiniert und im Magen-Darm-Trakt gut verdaut werden, sind sie aufgrund von jahrzehntelanger Forschung und Erfahrung die beste Nahrung für unsere Darmbakterien, wodurch sich diese ungehindert vermehren können und die Entwicklung und das Wachstum von krankmachenden Keimen und Darmpilzen (Candidapilze etc.) unterdrücken.
     Die Darmflora kann dadurch so gesund und leistungsfähig werden, dass sie wichtige Nährstoffe, wie Vitamin K2, B-Vitamine und kurzkettige Fettsäuren, sowie das Enzym Phytase vermehrt bildet, wodurch das Immunsystem stark unterstützt wird.

Ausführlich wird dieses Thema im oben zitierten Buch beschrieben.