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Überarbeitete und erweiterte Neufassung vom 12.09.2010

 

Alle Allergien sind heilbar!

Von Henning Müller-Burzler

Immer mehr Menschen haben Allergien. Davon sind jedoch nicht nur Babys und Kinder betroffen, sondern auch Erwachsene in allen Altersstufen gehören zum stetig wachsenden Kreis der Betroffenen. Nach dem Umweltrat in Berlin soll es bereits 24 bis 32 Millionen Allergiker in Deutschland geben. Ich persönlich bin sogar davon überzeugt, dass mittlerweile über drei Viertel aller Bundesbürger, also mehr als 60 Millionen Deutsche eine oder mehrere Allergien haben.

Will man dieser Situation Herr werden, müssen die Ursachen, die zu dieser Entwicklung geführt haben, erkannt und beseitigt werden. Aufgrund jahrelanger Erfahrung mit zirka 2000 Allergikern weiß ich, dass mindestens 98 Prozent aller Allergien durch umweltschädliche Faktoren beziehungsweise durch Ablagerungen von giftigen Chemikalien, Schwermetallen und Stoffwechselendprodukten im Körper verursacht werden.

Psyche und Allergien

Neben den umweltbedingten Allergien gibt es zwar auch noch einige andere körperliche, seelische und ernährungsbedingte Möglichkeiten Allergien zu bekommen, jedoch spielen diese bei der Allergieentstehung meistens nur eine sekundäre Rolle. Man bedenke, dass Allergien vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten zu einer Massenerscheinung in den Industrienationen geworden sind und dass es in diesen Ländern heute kaum noch einen Menschen gibt, der nicht bereits ein durch lebensfeindliche Umweltfaktoren belastetes oder geschwächtes Immunsystem aufweist. Somit können psychische Faktoren, wie Stress, Ängste, Aversionen oder Antipathien, zwar an der Entstehung von Allergien beteiligt sein und auch zu einer vorübergehenden Verstärkung der allergischen Reaktionen führen, die primären Ursachen stellen sie hingegen nur äußerst selten dar. Wäre der Körper nicht bereits durch die abgelagerten Umweltgifte oder chemischen Medikamente geschwächt, würde er auf derartige seelische Belastungen, wenn überhaupt, nur in abgeschwächter Form mit allergischen Symptomen reagieren!

Sind Allergien vererbbar?

Die aus schulmedizinischen Kreisen stammende Behauptung, dass Allergien vererbbar sind, kann insofern eindeutig widerlegt werden, da alle Allergien heilbar sind. Allergien werden somit immer im Leben erworben, sogar die der Babys. Echte Erbkrankheiten sind hingegen gar nicht oder nur sehr schwer heilbar. Das einzige, was hingegen seit Jahrtausenden von einer Generation zur nächsten vererbt wird, sind die genetisch bedingten Schwachstellen (Krankheitsanlagen) des Körpers, die leichter als andere Körperbereiche erkranken und an denen sich die allergischen Reaktionen letztlich äußern können. Zu diesen Schwachstellen kann natürlich auch das Immunsystem selbst gehören, so dass diese Menschen dann eher zu Allergien neigen oder eine immunologische Erkrankung bekommen als andere.

Wie entstehen Allergien?

Der wahre Grund für die rasante Zunahme von Allergien sind also die vielen verschiedenen Umweltgifte und lebensfeindliche Strahlungen, vor allem die stetig zunehmende Mobilfunkstrahlung mit gepulsten Hochfrequenzen – derzeit werden das neue LTE-Netz und der neue digitale Polizeifunk installiert. Die Giftablagerungen in unserem Körper und die Mobilfunkstrahlung (Sendemasten, schnurlose DECT-Telefone und vielfacher Gebrauch von Handys) können unser Immunsystem derart schwächen, dass es immer häufiger nicht mehr in der Lage ist, alle körperfremden oder giftigen Substanzen (Antigene), die wir über die Atemluft und den Verdauungstrakt aufnehmen, mit der normalen Immunabwehr zu vernichten. Es ist dann gezwungen, zu einer Notlösung zu greifen, und bildet vermehrt Abwehrkörper, so genannte Antikörper, die sich dann an die Antigene ankoppeln und diese so unschädlich machen. Findet beim nächsten Kontakt mit einem Antigen eine überschießende Antikörperbildung statt, spricht man von einer Allergie. Die überschießende Bildung von Antikörpern geschieht dabei aus Sicherheitsgründen, denn der Körper weiß ja nicht, wie viele von den zu neutralisierenden Substanzen im Blut ankommen werden. Die allergischen Symptome selbst werden dann vor allem vom gleichzeitig ausgeschütteten Hormon Histamin und von bestimmten Prostaglandinen (hormonähnliche Substanzen) ausgelöst.

Die häufigsten Allergiesymptome

Der Dreh- und Angelpunkt aller Allergien ist das Blut. Die allergischen Reaktionen finden hingegen immer an den genetisch bedingten Schwachstellen, den so genannten allergischen Reaktionsorten statt, die jeder Mensch von seinen Eltern vererbt bekommt und die immer erst dann in Erscheinung treten, wenn Allergien vorhanden sind. Jeder Mensch hat also in der Regel einen oder mehrere allergische Reaktionsorte vererbt bekommen, die je nach der körperlichen oder seelischen Verfassung aktiviert werden. Das ist der Grund, warum viele Allergiker mit einer Vielzahl von Symptomen zu kämpfen haben, wohingegen manch anderer, nicht weniger starke Allergiker keine oder kaum Beschwerden aufweist.

Zu den bekanntesten allergischen Reaktionen gehören zweifelsohne Neurodermitis, Kontaktallergien, Heuschnupfen und allergisches Asthma. Die allergischen Reaktionsorte sind dabei die Haut, die Schleimhäute der Nase und Augen sowie der Bronchien und Bronchiolen (letztere sind die kleinsten Atemwegsäste direkt vor den Lungenbläschen). Darüber hinaus gibt es jedoch noch eine Menge weitere allergische Reaktionsmöglichkeiten, die zum Teil völlig unbekannt sind (siehe weiter unten "Das unerkannte Allergie-Syndrom"). Besonders Kinder sind häufig von der allergisch bedingten Hyperaktivität betroffen. Die allergischen Reaktionsorte sind hierbei der Nervus sympathicus und bestimmte Gehirnbereiche (siehe auch den Artikel "Chronische Erschöpfung und Hyperaktivität – zwei "Volkskrankheiten" mit denselben Ursachen"). Aber auch eine permanente Müdigkeit, Kopfschmerzen und Migräne, Herzrhythmusstörungen und Kreislaufbeschwerden, nervale Störungen und Nervenschmerzen, Muskelzuckungen und Muskelkrämpfe, Geschmacks-, Riech- und Hörstörungen, Ohrensausen und Schwindel, chronische Atemwegsbeschwerden, wie ständiger Schnupfen, permanentes Räuspern oder chronischer Husten, sowie chronische Beschwerden des Verdauungstraktes, der Blase oder der Vaginalschleimhaut stehen immer häufiger mit Allergien in Verbindung.

Neben diesen körperlichen Beschwerden nehmen jedoch auch die psychischen Allergiesymptome immer mehr zu. Dazu gehören vor allem eine übersteigerte Sensibilität auf alle Außenreize mit Neigung zur inneren Gereiztheit und Aggressivität, unerklärliche Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sowie eine starke seelische und körperliche Erschöpfung.

Heilung durch Ursachenbehandlung

Will man Allergien dauerhaft heilen, hat es nur wenig Sinn, das Immunsystem ausschließlich mit der Bioresonanztherapie oder Akupunktur, einer Eigenblutbehandlung oder irgendwelchen Naturheilmitteln zu stärken, mit der Weglass- oder Rotationsdiät zu entlasten oder den Versuch zu unternehmen, den Körper gegen bestimmte allergieauslösende Substanzen (Allergene) zu desensibilisieren. All diese Therapien können die Symptome zwar häufig verringern oder auch für eine bestimmte Zeit beseitigen, in der Regel sind die möglichen Therapieerfolge jedoch nie von Dauer. Erst wenn die Ursachen, die zu den Allergien geführt haben, beseitigt werden, kann es zu einer nachhaltigen Allergiefreiheit kommen. Um Allergien daher ursächlich zu heilen, müssen alle allergieauslösenden Faktoren erkannt und behoben werden.

Die primären Ursachen der meisten Allergien habe ich bereits angesprochen. Das betrifft in erster Linie die vielen verschiedenen Umweltgifte, die über die Nahrung und die Luft aufgenommen und unter normalen Umständen teilweise im Körper abgelagert werden. Dazu gehören alle giftigen Industrie- und Autoemissionen, insbesondere die Verbrennungsprodukte der Müll- und Sondermüllverbrennungsanlagen, und natürlich die vielen Pestizide und Chemikalien, die in der konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Aber auch das Quecksilber aus den Amalgamfüllungen der Zähne und die vielen verschiedenen Raumgifte, wie zum Beispiel die Holzschutzmittel Lindan und Pentachlorphenol (PCP) oder giftige Lösungsmittel in Teppich- und Parkettklebern, sind häufig an der Entstehung von Allergien beteiligt.

Bei immer mehr Menschen wird das Immunsystem jedoch auch durch den stetig zunehmenden Konsum chemisch-pharmazeutischer Medikamente geschwächt, die ebenfalls teilweise im Körper und so auch in den abwehrzellbildenden Organen, wie den Lymphknoten, der Thymusdrüse und der Milz, abgelagert werden.

Wären diese Giftbelastungen des Körpers die einzigen Ursachen der Allergien, könnten sie mit den unten beschriebenen Entgiftungstherapien relativ schnell geheilt werden. Leider gibt es derzeit aber noch zwei weitere Gründe, welche die Entstehung von Allergien stark beschleunigen.

Einerseits gehört die Bauchspeicheldrüse, ebenso wie die Schilddrüse oder die Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke), zu denjenigen Organen, die bei immer mehr Menschen infolge der Giftablagerungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Neben dem Insulin produziert sie eine Reihe von Verdauungsenzymen, die bei zunehmender Belastung der enzymbildenden Zellen mit Umweltgiften immer weniger gebildet werden. Die meisten stärkeren Allergiker weisen daher auch eine umweltbedingte Verdauungsschwäche, zumeist der Eiweißverdauung auf, wodurch die allergische Gesamtsituation deutlich verschlechtert wird.

Andererseits kann seit der Jahrtausendwende eine starke Zunahme von chronischen Infektionen mit verschiedenen Viren, Bakterien und Parasiten beobachtet werden, die unter anderem die Leber befallen. Dies ist der Hauptgrund dafür, dass heute immer mehr Menschen eine chronische Leberschwäche mit entsprechendem Leberstau und einer verringerten Entgiftungsleistung der Leber haben. Die Folge ist, dass die Vergiftung und Verschlackung des Körpers dadurch beschleunigt wird und Allergien neben vielen weiteren Erkrankungen deutlich schneller entstehen können (siehe hierzu den Artikel "Allergien heilen durch Entgiftung").

Eine erfolgreiche Allergietherapie muss daher bei derart Betroffenen auch die Regeneration einer geschwächten Verdauungskraft mit einschließen. Darüber hinaus können die meisten Allergiker in der heutigen Zeit nur noch dann mit Erfolg ursächlich behandelt werden, wenn die Leber gesund und infektionsfrei ist. Gesunde Leberfunktionen sind vor allem auch deshalb notwendig, weil eine erkrankte und sich im Stau befindende Leber in der Regel nicht mehr in der Lage ist, zusätzliche Altlasten des Körpers zu entgiften und auszuscheiden.

Allergien infolge einer Verdauungsschwäche

Bei einem Großteil aller Allergiker liegt also auch eine durch Giftablagerungen entstandene  Funktionsschwäche der Bauchspeicheldrüse vor. Die Folge ist, dass die Nahrung nicht mehr richtig verdaut wird und vermehrt im Darm zu faulen oder gären beginnt. Daher leiden zunehmend mehr Menschen unter häufigen Blähungen, weichen Stühlen bis Durchfällen, aber auch Verstopfung sowie unter permanenten Darmflorastörungen und immer wiederkehrendem oder ständigem Pilzbefall des Darms. All diese Beschwerden entstehen vor allem dann, wenn mehr gegessen wird, als von den Verdauungssäften verdaut, das heißt zerlegt werden kann. Kleinere Mahlzeiten werden von derart betroffenen Menschen daher in der Regel deutlich besser vertragen als große.

Ist die Darmflora längere Zeit erkrankt, verändert sich die Darmwand und wird großporiger, so dass noch nicht richtig verdaute größere Eiweißmoleküle und -bruchstücke vom Darm ins Blut übertreten können. Dort sind jedoch nur die kleinen Bausteine der Eiweiße, die so genannten Aminosäuren, erwünscht, aus denen der Körper dann sein eigenes Eiweiß aufbaut. Ganze Eiweißmoleküle oder deren größere Bruchstücke sind hingegen ausgesprochen giftig im Blut und müssen sofort vom Immunsystem vernichtet werden. Ist das Abwehrsystem bereits zu stark geschwächt oder wird es durch zu viele unverdaute Eiweiße überfordert, muss es die Notbremse ziehen und bildet vermehrt Antikörper. Diese koppeln sich an die eingedrungenen Fremdeiweiße an und machen sie so unschädlich. In der Regel merkt sich der Körper diese erste Überbelastung und schüttet beim nächsten Kontakt mit demselben Eiweiß sicherheitshalber eine noch größere Menge an Antikörpern aus, denn er weiß ja nicht, wie viel von dem unverdauten Eiweiß im Blut ankommen wird. Gleichzeitig werden das Histamin und die Prostaglandine freigesetzt, die dann zusammen mit den Antigen-Antikörper-Komplexen für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind. Eine solche Überreaktion nennt man dann eine verdauungskraftbedingte Nahrungsmittelallergie.

Zwei Gruppen umweltbedingter Allergiker

Grundsätzlich gibt es daher zwei Gruppen umweltbedingter Allergiker:

Die erste Gruppe hat ausschließlich ein durch giftige Substanzen und lebensfeindliche Umweltfaktoren geschwächtes Immunsystem, weshalb die Betroffenen je nach der individuellen Immunschwäche Allergien auf grundsätzlich alle körperfremden Substanzen entwickeln können. Das können Allergien auf Hausstaub (genauer: der Kot der Hausstaubmilben), Blütenpollen, Waschmittel, alle möglichen chemischen Substanzen, Metalle, Insektengifte oder Tierhaare und natürlich auf Nahrungsmittel sein. Reagiert der Körper auf körpereigene Substanzen oder Organe allergisch, nennt man diese Entgleisung eine Autoimmunerkrankung. Dazu gehören unter anderem die Hashimoto-Thyreoiditis, die Sklerodermie und auch der Diabetes mellitus Typ 1.

Bei der zweiten Gruppe liegt neben der allgemeinen Schwächung des Abwehrsystems auch eine Verdauungsschwäche, zumeist der Bauchspeicheldrüse vor, wodurch die Nahrung nicht optimal verdaut werden kann. Verdauungskraftbedingte Darmbeschwerden und eine Zunahme oder Verstärkung der Allergien sind die Folge.

Wollen wir Allergien daher ursächlich und dauerhaft heilen, muss der Körper einerseits entgiftet und andererseits muss eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft wieder aufgebaut werden. Wer das nicht tut, kann mit Hilfe rein symptomatischer Allergietherapien, die in der Regel nur für eine relativ kurze Zeit das Immunsystem stärken, zwar eine Linderung der Symptome, jedoch nur selten eine Heilung erreichen.

Die Entstehung von Allergien bei Babys und Kleinkindern

Viele Eltern fragen sich heute, warum ihre Babys oder Kleinkinder zum Teil hochgradig allergisch reagieren, obwohl sie doch nur relativ kurze Zeit Kontakt zur Außenwelt gehabt hatten. Die Ursache für die Entstehung von Allergien bei Babys und Kleinkindern sind wiederum die vielen verschiedenen Umweltgifte und chemischen Medikamente. Denn in der Schwangerschaft lösen sich unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone ein Teil dieser chemischen Substanzen und Schwermetalle neben den ganz normalen Stoffwechselablagerungen vermehrt aus dem Bindegewebe und den Organen und gelangen über die Plazenta in das heranwachsende Baby.

Die immer häufiger vorkommende Schwangerschaftsübelkeit lässt sich vor allem auf eine starke Leberbelastung durch diese Entgiftung zurückführen, wenn die Leber mehr entgiften muss, als sie kann. Dabei stauen sich die gelösten Gifte und Schlacken dann regelrecht vor der Leber im Blut. Und da der Magen, die Bauchspeicheldrüse und der Darm ihr Blut direkt der Leber zuführen, kann sich ein Rückstau natürlich primär in diesen Organen bemerkbar machen. Übelkeit, Erbrechen, vermehrte Blähungen, Stuhlbeschwerden, Hämorrhoiden und Venenstauungen in den Beinen bis hin zu stauungsbedingten Darmflorastörungen und Pilzerkrankungen sind daher häufige Symptome für dieses Leiden. Alle Maßnahmen, die den Leberstoffwechsel unterstützen, können diese Beschwerden lindern oder beseitigen. Aber auch wenn der Leberstau durch eine geeignete Lebertherapie kompensiert wird, befinden sich die Gifte im Blut und erreichen über die Plazenta den Embryo beziehungsweise Fötus. Beim nicht kompensierten Leberstau können das natürlich bedeutend mehr sein!

In der heutigen Zeit kann diese Situation durch eine mit Viren, Bakterien oder Parasiten erkrankte und geschwächte Leber natürlich noch deutlich verstärkt werden.

Das ungeborene Kind lagert diese Umweltgifte und chemischen Medikamente nun in seinem Bindegewebe und in den Organen ab. Je nach der Affinität der Gifte zu bestimmten Körperregionen und der genetischen Veranlagung können sie auch in die abwehrzellbildenden Organe (Lymphknoten, Thymusdrüse, Milz etc.) gelangen, wodurch das Immunsystem bereits im Mutterleib in Mitleidenschaft gezogen wird. Immer häufiger sind von diesen Giftablagerungen aber auch die Bauchspeicheldrüse oder der Magen betroffen, weshalb die Bildung der Verdauungssäfte schon ab der Geburt mehr oder weniger geschwächt sein kann. In den meisten Fällen liegt dann eine Eiweißverdauungsstörung vor.

Das ist der Grund, warum in den letzten Jahren immer mehr Babys mit einem stark geschwächten Immunsystem und einer durch chemische Substanzen oder Schwermetalle bedingten Verdauungsschwäche geboren werden. Manchmal weisen sie sogar nur ein Viertel oder Fünftel der normalen Verdauungskraft auf. Die Verdauungskraft ist dann so gering, dass diese Babys nicht einmal 200 ml Muttermilch mit nur 2,4 Gramm Eiweiß verdauen können. In weniger starken Fällen reagieren sie darauf mit Blähungen, leichten Bauchschmerzen, Durchfällen und Darmflorastörungen. In extremeren Fällen werden die so genannten Drei-Monats-Koliken dann zu Sechs-Monats-Koliken oder enden überhaupt nicht mehr. Außerdem entstehen durch die vermehrte Eiweißfäulnis relativ häufig zusätzliche Pilzerkrankungen (Candidapilze etc.) im Darm, die auch als weißer Soor im Mund auftreten können. Und oft entwickeln sich schon in den ersten Tagen nach der Geburt Allergien auf das nicht verdaute Muttermilcheiweiß oder auf irgendwelche Inhaltsstoffe der Ersatznahrung.

Eine ursächliche und dauerhafte Heilung von allen Allergien bei derart betroffenen Kindern ist nur möglich, wenn der Körper zumindest teilweise entgiftet wird und sich im Verlauf der Therapie auch die Verdauungskraft wieder normalisiert.

Die Rolle des Mobilfunks bei der Allergieentstehung

Dass wir besonders in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme von Allergien beobachten können, hängt nicht nur mit der gleichbleibenden Schadstoffbelastung unserer Umwelt zusammen, sondern steht auch mit der stetig intensiver werdenden Mobilfunkstrahlung in Verbindung (Sendemasten, schnurlose DECT-Telefone und häufiger Gebrauch von Handys). Dabei scheint es regelrecht zu einem negativen Synergieeffekt zwischen den im Körper abgelagerten Chemikalien und Schwermetallen und der völlig unnatürlichen Mobilfunkstrahlung zu kommen. Würden wir uns ausschließlich an der Natur orientieren, dürften wir für den Mobilfunk nur ungepulste Gleichstromfrequenzen verwenden. Bei der derzeitig verwendeten Mobilfunktechnologie handelt es sich hingegen um völlig naturfremde gepulste Hochfrequenzen (periodisches Funken). Diese Strahlung ist vergleichbar mit der Wirkung eines Bohrhammers, die bis ins Innerste unserer Körperzellen vordringt. Sie kann daher viel eher genetische Veränderungen im Zellkern mit der Folge von Zellentartungen (Krebs etc.) hervorrufen als eine technisch erzeugte Strahlung mit ungepulsten, niedrigfrequenten Sinuswellen. Darüber hinaus bewirkt sie eine Verschlechterung des Zellstoffwechsels, wodurch alle Stoffwechselendprodukte und Umweltgifte schlechter ausgeschieden werden und unser Körper schneller vergiftet wird und verschlackt. Auf jeden Fall führt sie zu einer flächendeckenden Schwächung des Immunsystems bei Mensch und Tier, wodurch nicht nur schon vorhandene Allergien verstärkt werden, sondern auch neue Allergien leichter entstehen. Daneben werden aber auch viele andere Krankheiten und Symptome durch den Mobilfunk negativ beeinflusst oder verursacht.

Ursächliche Heilungswege für alle allergischen Erkrankungen

Viele Jahre hatte ich nach neuen Wegen und Mitteln gesucht, mit denen wir unser Immunsystem stärken, den ganzen Körper von allen Umweltgiften und Schlacken entgiften und eine möglicherweise geschwächte Verdauungskraft wieder aufbauen können. Nach zehnjähriger Forschungszeit stieß ich 1992 schließlich auf eine an sich uralte Ernährungsweise, mit der all dies möglich ist. Im Buch „Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung, Gesund und allergiefrei“ habe ich sie ausführlich beschrieben.

Rohe Früchte, Nüsse und Ölsamen (Mandeln, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen etc.) sowie das rohe angekeimte Getreide sind in der Lage, unseren ganzen Körper nicht nur von allen Umweltgiften, chemisch-pharmazeutischen Medikamenten und Stoffwechselschlacken zu befreien, sondern auch die gesamte Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettverdauung zu regenerieren. Allerdings müssen diese Lebensmittel auf eine bestimmte Art kombiniert und zusätzlich gründlich gekaut, ja regelrecht verflüssigt werden. Durch diese Maßnahmen werden enorme Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt, wodurch das Immunsystem auf unvergleichliche Weise gestärkt wird und alle Entgiftungsenzyme und Stoffwechselkatalysatoren um ein Vielfaches besser arbeiten als sonst. Die Entgiftung des Bindegewebes und aller Organe ist mit dieser Methode stärker als bei jeder mir bekannten anderen Entgiftungstherapie, stärker sogar als beim Fasten. Sie ist so stark, dass man diese Anwendung anfangs mit nur kleinen Mengen von 10 bis höchstens 20 Gramm Nüssen oder Samen zwei- bis dreimal wöchentlich beginnen sollte. Ich selbst heilte mit dieser Methode in den Jahren 1992 und 1993 meine eigenen Allergien.

Heute empfehle ich sie jedoch nicht nur bei Allergien, sondern auch bei allen anderen umwelt- und stoffwechselbedingten Erkrankungen; denn es gibt kaum eine Krankheit, die auf der Basis einer gesunden Allgemeinernährung (siehe den Artikel "Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung") durch sie nicht gelindert oder geheilt werden kann. Wer daher Spaß daran hat, sich gesund zu ernähren, und die Nahrung als Heilmittel nutzen möchte, kann mit dieser Methode wahre „Wunder“ erleben.

Neben dieser Ernährungstherapie habe ich in den letzten Jahren noch eine weitere selbst anzuwendende Heilmethode entwickelt. Diese eignet sich hervorragend zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems und zur Therapie von allen allergischen Erkrankungen. Es handelt sich dabei um die Kombination von fünf Nährstoffen: den Vitaminen C, D und E, Carotin und Coenzym Q10. Richtig angewandt wird dadurch ebenfalls der ganze Körper von allen chemischen Substanzen, Schwermetallen und Stoffwechselablagerungen entgiftet. Mit einer zwei- bis dreimaligen Anwendung pro Woche lassen sich damit nicht nur umweltbedingte Allergien erfolgreich behandeln, sondern auch so manche andere Erkrankung, die mit einem geschwächten Abwehrsystem einhergeht. Die wichtigste Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Methode ist jedoch, dass alle fünf Vitamine natürlichen Ursprungs sein müssen. Sie funktioniert daher nur, wenn ausschließlich reine Nahrungsextrakte oder -konzentrate beziehungsweise hundertprozentig pflanzliche oder tierische Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Bei synthetischen Vitaminen in dieser Kombination konnte ich den Entgiftungseffekt nicht beobachten. Eine weitere Bedingung ist, dass alle Vitamine gleichzeitig zum Einsatz kommen müssen. Wie viel Sie oder Ihre Kinder von den einzelnen Vitaminen für diese Entgiftungstherapie benötigen, wo Sie die Vitamine beziehen können und was Sie sonst noch beachten müssen, habe ich ausführlich im Buch "Das Handbuch für Allergiker" beschrieben.

Bevor man eine dieser beiden Heilmethoden jedoch erfolgreich anwenden kann, sollte die Leber infektionsfrei und gesund sein. Lesen Sie diesbezüglich bitte den Artikel "Allergien heilen durch Entgiftung".

Schlusswort

Natürlich konnten in diesem Artikel nur die wichtigsten Punkte zu diesem umfassenden Thema angesprochen werden. Falls Sie daher mehr über psychische und ernährungsbedingte Allergieursachen, die Wirkung des raffinierten Zuckers als Allergieverstärker sowie das "10-Punkte-Ernährungsprogramm für Allergiker", das Thema "Allergien durch Impfungen", wichtige naturheilkundliche Erste-Hilfe-Maßnahmen und hilfreiche symptomatische Allergietherapien erfahren wollen, kann ich nur auf das Buch "Das Handbuch für Allergiker" verweisen.

Beenden möchte ich meine Ausführungen mit zwei Zitaten aus meinen Büchern, die mir sehr am Herzen liegen: "Die Natur wurde von unserem Schöpfer perfekt erschaffen und wir Menschen dürfen sie für uns nutzen und von ihr leben. Wir haben jedoch kein Recht dazu, sie auszubeuten oder zu zerstören. Denn wenn wir die Natur zerstören, zerstören wir uns selbst!" – "Der einzig wahre Heilungsweg für uns und die Erde ist daher, dass wir damit aufhören, Gifte zu produzieren und endlich die Naturgesetze des Lebens beachten!



Das unerkannte Allergie-Syndrom

Zunehmend mehr Menschen leiden unter anscheinend unerklärlichen körperlichen und seelischen Beschwerden, die mit keiner typischen Krankheit in Verbindung gebracht werden können oder häufig mit anderen Krankheiten verwechselt werden. Kaum bekannt ist daher, dass man auf Allergien auch mit ganz anderen körperlichen und seelischen Symptomen reagieren kann, als mit den allgemein bekannten Haut- oder Atemwegsbeschwerden, wie Neurodermitis, Asthma oder Heuschnupfen. Außerdem reagieren die meisten Betroffenen nicht nur mit einem Symptom auf Allergien, sondern mit mehreren, weshalb man heute vom Allergie-Syndrom spricht.

Aus der nachfolgenden Übersicht können Sie die häufigsten allergischen Erkrankungen und Symptome entnehmen:

Allergiesymptome im Bereich von Haut, Schleimhäuten und inneren Organen

  • Neurodermitis, Nesselsucht (Urtikaria), Kontaktallergien
  • Heuschnupfen, chronischer Schnupfen, häufiges Nasenbluten
  • Asthma, chronischer Husten, Pseudokrupp
  • chronische Schleimbildung im Bereich der Atemwege, ständiges Räuspern
  • chronische Halsschmerzen, Schwellung der Gaumen- und Rachenmandeln ("Polypen"), Heiserkeit
  • chronische Nasennebenhöhlenbeschwerden
  • chronische Entzündung der Augenbindehäute, Augenlidschwellungen, permanenter Tränenfluss
  • Ohrensausen, Schwindel, Schwerhörigkeit
  • chronische Mittelohrbeschwerden, chronische Entzündung der Ohrtrompete
  • Ohrekzeme
  • chronische Beschwerden in Mund, Speiseröhre, Magen und Darm, wie Schmerzen, Brennen, Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle und Verstopfung
  • chronische Harnwegsbeschwerden (Nierenbecken, Blase, Harnröhre)
  • chronische Vaginalbeschwerden

Allergiesymptome im Bereich von Nerven, Gehirn und Muskeln

  • Hyperaktivität, Nervosität, Schlaflosigkeit
  • chronische Müdigkeit, Benommenheit, großes Schlafbedürfnis
  • epileptische Anfälle
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Ohrensausen und andere Hörstörungen (Halleffekte, verstärktes Hören etc.), Schwindel, Schwerhörigkeit
  • Geschmacks-, Riech- und Sehstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Kreislaufbeschwerden, Blutdruckschwankungen
  • Nervenschmerzen, Kribbeln und Ziehen in den Gliedmaßen
  • nervale Reizungen von Mund, Speiseröhre, Magen und Darm
  • Kälte- und Hitzeempfindlichkeit
  • Druckgefühl im Prostatabereich
  • Muskelzuckungen und Muskelkrämpfe

Psychische Allergiesymptome

  • übersteigerte Sensibilität auf alle Außenreize
  • innere Gereiztheit, Neigung zu Aggressivität
  • Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen
  • Unkonzentriertheit und Vergesslichkeit
  • seelische und körperliche Erschöpfung



Fallbeispiele

Neurodermitis im Kopfbereich

Bei diesem ersten Beispiel handelt es sich zwar um einen Fall aus den ersten Jahren meiner beruflichen Tätigkeit, durch seine Komplexität wird jedoch sehr gut aufgezeigt, was man bei einer solchen Erkrankung bei einem Baby alles berücksichtigen muss.

Anfang Dezember 1993 konsultierte mich eine junge Frau mit ihrem vier Monate alten Sohn, Franz M., der von Monat zu Monat immer schwerer an Neurodermitis im Kopfbereich erkrankt war, bis diese schließlich in ein eitriges Ekzem übergegangen war, das fast den ganzen Kopf und das Gesicht bedeckte. Er litt unter einer starken Schwäche der Eiweißverdauung, hatte Darmflorastörungen und Darmpilze und war auf Muttermilch allergisch. Da er ausschließlich gestillt wurde und die Mutter ebenfalls stärkere Darmflorastörungen und Darmpilze aufwies, übertrug sie diese mit der Muttermilch auf das Baby. Das Kopfekzem war letztlich eine Mischung aus einem allergischen Ekzem (Neurodermitis), einer bakteriellen Hautentzündung mit Strepto- und Staphylokokken sowie einem starken Pilzbefall (Candida albicans und parapsilosis).

In der Therapie wurde bei dem Baby die Muttermilchallergie mit der Bioresonanztherapie behandelt, die Darmflora regeneriert, die Verdauungskraft aufgebaut und der Körper von Umweltgiften entgiftet. Daneben kamen noch antibakterielle und pilzabbauende Mittel zum Einsatz. Außerdem wurde die Darmflora der Mutter saniert, damit die Candidapilze nicht mehr mit der Muttermilch auf das Baby übertragen wurden. Aufgrund der Schwere dieses Falls dauerte es knapp sechs Monate, bis das Ekzem langsam abheilte. Nach weiteren zwei Monaten waren die letzten Neurodermitisstellen im Gesicht weitgehend verschwunden und ein Jahr später war die Haut wieder vollkommen abgeheilt.

Was noch wichtig zu erwähnen wäre, ist, dass die betroffene Familie in der Nähe von Ingolstadt wohnt, zur damaligen Zeit von drei Erdölraffinerien und Deutschlands größter Sondermüllverbrennungsanlage umgeben. Außerdem führt nur wenige Kilometer vom Haus entfernt die sechsspurige Autobahn A9 von Nürnberg nach München vorbei.

Vielleicht fragen Sie sich, wie es denn den anderen Familienmitgliedern dieses Kindes in Bezug auf Allergien ging. Der Junge hat nämlich noch zwei Geschwister, die ebenso wie die Mutter vor deren Behandlung starke Allergiker waren.

Neurodermitis am Körper

Da die Neurodermitis nicht nur bei Kindern, sondern immer häufiger auch bei Erwachsenen auftritt, möchte ich mit einem weiteren Beispiel zeigen, dass diese Erkrankung in jedem Alter heilbar ist.

Im Spätsommer 2009 kam ein 41-jähriger Mann zu mir, Herr F. aus der Umgebung von Bremerhaven, der bereits seit seiner Kindheit unter Neurodermitis an den Händen, Ellenbogen und Beinen mit starkem Jucken und Brennen der Haut litt. Teilweise hatte die Haut auch genässt und war aufgrund der langen Entzündungsphase verdickt. In der Zwischenzeit ging es Herrn F. zwar für einige Jahre deutlich besser, 2005 traten die Symptome jedoch wieder verstärkt auf.

Bei der Untersuchung stellte ich neben vielen Nahrungsmittelallergien – er gehörte zur immer größer werdenden Gruppe der Multiallergiker – eine starke Enzymschwäche der Bauchspeicheldrüse für die Eiweißverdauung mit entsprechenden Darmflorastörungen und Darmpilzen fest. Darüber hinaus hatte er mehrere subakut-chronisch verlaufende Infektionen mit Epstein-Barr-Viren, Coxsackieviren, Yersinien und Parasiten. Diese hatten unter anderem die Leber befallen, weshalb er eine infektionsbedingte Funktionsschwäche der Leber mit starkem Leberstau aufwies. Vermutlich hatte er sich mit diesen Krankheitserregern in den letzten Jahren angesteckt, wodurch es wieder zur Verschlechterung der allergischen Situation gekommen war.

In der Therapie wurden als erstes die krankmachenden Viren, Bakterien und Parasiten mit der Anwendung der "Siebener-Nährstoffkombination" eliminiert (siehe den Artikel "Behandlungsmöglichkeiten für chronische Virus-, Bakterien- und Parasitenerkrankungen"), weil eine erfolgreiche Entgiftungstherapie sonst nicht möglich gewesen wäre. Parallel dazu verbesserte Herr F. seine Ernährungsweise und verzichtete fortan auf auskristallisierte Zuckerarten und krankmachende Lebensmittelkombinationen (ausführlich beschrieben im Artikel "Die sieben Säulen einer gesunden Ernährung"). Im nächsten Schritt begann Herr F. den Körper mit der "Heilnahrung" zu entgiften und die geschwächte Bauchspeicheldrüsenfunktion wieder zu reaktivieren (ausführlich beschrieben im Buch "Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung, Gesund und allergiefrei"). Heute, nach insgesamt einem Jahr, sind die Allergien weitgehend verschwunden, die Verdauungskraft hat sich normalisiert und seine Haut ist beschwerdefrei.

In der weiteren Therapie und Prophylaxe wendet Herr F. zwei- bis dreimal pro Woche die "Heilnahrung" an.

Starker Heuschnupfen

Im September 1997 suchte mich ein junger Mann (23 Jahre), Herr R., aus Stammham bei Ingolstadt auf, der seit sechs Jahren unter starkem Heuschnupfen litt. Allergisch reagierte er vor allem im Bereich der Nasenschleimhäute und Augenbindehäute. Zu den Hauptallergenen gehörten folgende Blütenpollen: Kiefer, Fichte, Roggen, Wiesengräser und andere Gräser. Die Verdauungskraft und die Darmflora waren weitgehend gesund.

In der Therapie wurde der Körper entgiftet und das Immunsystem gestärkt. Nach drei Monaten Therapiezeit konnte ich keine Allergien mehr nachweisen. Der Patient war natürlich gespannt, ob er wirklich allergiefrei war, da er seine Allergien ja im Winter verloren hatte. Das Frühjahr kam und die allergischen Reaktionen sind nicht nur im selben Jahr, sondern auch in den darauf folgenden Jahren ausgeblieben.

Zur Allergieprophylaxe hat Herr R. seinen Körper in den letzten Jahren regelmäßig entgiftet und dafür gesorgt, dass er frei von chronischen Virus- und Bakterieninfektionen ist.

Allergische Hyperaktivität mit Hautrötungen

Dieser Fall ist ein klassisches Beispiel für die allergische Hyperaktivität, von der immer mehr Kinder, aber auch Erwachsene betroffen sind.

Ende Dezember 1997 behandelte ich einen neunjährigen Jungen aus Ingolstadt mit starker innerer Unruhe, Nervosität und Ängsten, starken Einschlafstörungen und innerer Hitze, sobald er im Bett lag, sowie allergisch bedingten Hautrötungen der Hände. Allergisch reagierte er vor allem auf alle tierischen Nahrungsmittel, wie Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier, aber auch auf Nüsse und Ölsamen und vor allem auf raffinierten Zucker. Die allergischen Reaktionsorte waren der Nervus sympathicus und die Haut.

In der Therapie wurde der Körper entgiftet und das Immunsystem gestärkt. Die Ängste behandelte ich zusätzlich mit individuell ausgetesteten Bachblüten. Anfang Februar 1998 schlief der Junge bereits wieder besser ein und im April 1998 ist er insgesamt schon deutlich ruhiger gewesen. Im Juni 1998 konnten keine Allergien mehr nachgewiesen werden und alle anfänglichen Symptome hatten sich normalisiert.

Wie es dem mittlerweile jungen Mann heute geht, weiß ich nicht. Ich habe seitdem nichts mehr von ihm gehört.


Allergische Bronchitis

Als letztes Beispiel stelle ich Ihnen einen Fall vor, der aufzeigt, dass sich die von mir entwickelten Heilmethoden auch im hohen Alter mit Erfolg anwenden lassen.

Im September 2002 kam eine damals 78-jährige Dame, Frau M. aus Wiesbaden, zu mir in die Praxis wegen eines chronischen Hustens und starker Verschleimung der Atemwege. Alle Ärzte, die sie bis dahin aufgesucht hatte, konnten ihr nicht helfen. Ich diagnostizierte einige Lebensmittelallergien und eine allergische Bronchitis, eine leichte Verdauungsschwäche und ernährungsbedingte Darmflorastörungen. Darüber hinaus hatte sie eine Leberschwäche und erhöhte Cholesterinwerte, beginnenden grauen Star (Trübung der Augenlinse) und eine leichte Schilddrüsenüberfunktion.

Die Patientin war sehr motiviert und ernährte sich fortan nach meinen Empfehlungen, was ihr nicht schwer fiel. In der Therapie wurden der Körper entgiftet, die geschwächte Verdauungskraft aufgebaut und die verschiedenen Schwachstellen mit entsprechenden Naturheilmitteln regeneriert. Im Verlauf eines Jahres besserten sich die Atemwegsbeschwerden zunehmend, bis sie 2004 vollkommen verschwunden waren. Alle anderen Symptome verbesserten sich ebenfalls deutlich. Der Patientin kam dies wie ein Wunder vor.

Heute gehört die rüstige Dame mit ihren 86 Jahren zu meinen gesündesten Patienten unter den Senioren. Die ärztlichen Routineuntersuchungen bescheinigen ihr jedes Jahr beste Blutwerte, gesunde Gefäße und ungetrübte Augenlinsen. Mittlerweile ernährt sie sich laktovegetarisch und entgiftet ihren Körper regelmäßig mit der "Heilnahrung". Noch heute hat die ehemalige Lehrerin eigene Schüler, die sie regelmäßig unterrichtet.